(openPR) Oft haben sich Unternehmer schon gefragt, wie es eigentlich der Wettbewerber schafft, regelmäßig mit Beiträgen in der bedeutenden Branchen-Fachzeitschrift vertreten zu sein. Warum berichtet ein wichtiges Onlinemedium über dessen neues Produkt? Wie hat er es kürzlich sogar zu einem Beitrag ins Fernsehen gebracht? „Für viele kleinere Unternehmen ist PR häufig noch ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei ist gerade die Pressearbeit ein wertvoller Bestandteil aller Kommunikationsmaßnahmen und kann Messeauftritte, Werbeanzeigen, Mailings und weitere Aktivitäten sinnvoll ergänzen“ sagt Jutta Monden, PR-Beraterin aus Weiterstadt (www.monden-pr.de). Presse- und Medienarbeit ist nicht nur etwas für Großunternehmen. Auch kleinere Firmen können damit ihre Produkte und Dienstleistungen bekannter machen, ihre Stärken darstellen und ihr Image positiv beeinflussen. Aber wie geht eigentlich Pressearbeit?
Auf das Thema kommt es an
Die Arbeit des PR-Profis umfasst zunächst das gründliche Sondieren von möglichen Themen und Anlässen für die Pressearbeit. Idealerweise plant er oder sie diese für den Zeitraum von einem Jahr im Voraus, um einen regelmäßigen Kontakt zu den Medien zu erreichen. Die Inhalte werden so formuliert und aufgearbeitet, dass die Redaktionen sie als Basis für ihre Arbeit verwenden können. Dafür stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung. Meistverwendet: die Pressemitteilung, oft ergänzt durch ein entsprechendes Foto. Sind Thema und Zeitpunkt richtig gewählt und die Inhalte gut aufbereitet, bestehen gute Aussichten, dass der Redakteur sie in seiner Berichterstattung verwendet.
Redaktionen wollen Infos vom Mittelstand
Nicht nur große Unternehmen sollten in Kontakt mit den Medien treten. Auch Neuigkeiten von kleineren Firmen und Mittelständlern sind in den Redaktionen gefragt, um eine ausgeglichene Berichterstattung über alle Unternehmen einer Branche sicherzustellen. Laut einer Studie der Mount Barley Publishing aus dem Jahr 2012 sind für über 80 Prozent der deutschen Redaktionen Inhalte von mittelständischen Unternehmen von mittlerer bis hoher Bedeutung. Insbesondere Fachzeitschriften zeigen hier großes Interesse.
Professionelle Durchführung ist wichtig
Das richtige Thema zu richtigen Zeit zu finden, es in die richtige Form zu bringen und es an die richtige Redaktion zu schicken – das alles erfordert professionelle Erfahrung. Die Durchführung sollte man deshalb einem PR-Experten überlassen. Egal ob externer oder im eigenen Unternehmen angestellter PR-Fachmann: Er oder sie kennt die für die jeweilige Branche relevanten Medien, weiß, wann welches Thema dort gefragt ist und ist über die Abläufe in den Redaktionen im Bilde. Durch den regelmäßigen Kontakt mit den Medien wird der PR-Verantwortliche zu einem festen Bindeglied zwischen Unternehmensleitung oder Vertrieb und den Redaktionen. „Je professioneller die Pressearbeit, desto besser stehen die Chancen, dass im gewünschten Sinne über das Unternehmen und seine Produkte berichtet wird.“, so Jutta Monden.










