(openPR) MECKENBEUREN/LIEBENAU – Gemeinsam mit Kindern der Gemeinde gedachten Bewohner der Stiftung Liebenau dem heiligen Sankt Martin. In klirrender Kälte begleiteten sie Ross und Reiter mit Liedern und Laternen, beeindruckt von dem Schauspiel einer Legende von vor 1 600 Jahren, als der ungetaufte Soldat seinen Mantel mit einem Bettler teilte.
Miteinander
Es ist dunkel, es ist spät und es ist kalt. Aus allen Richtungen tragen Kinder ihre Laterne nach Liebenau, treffen sich mit Bewohnern der Stiftung vor dem Schloss, sind ganz still. Alle lauschen. Plötzlich ein Raunen: "Sankt Martin kommt!" Ein Soldat zu Pferd reitet auf den Platz. Die Kinder staunen. Jedes Jahr zum Gedenktag des heiligen Sankt Martin lädt die Kindertageseinrichtung (KiTa) Liebenau zum Fest mit Bewohnern ein, die auf dem Stiftungsgelände leben. Die KiTa arbeitet eng mit der Stiftung Liebenau zusammen. "Zum Beispiel gehen wir mit den Kindern regelmäßig zum Mittagstisch in die Kantine", informiert KiTa-Leiterin Jutta Benzinger.
Begegnung
Hinter dem Sportplatz schüren Mitarbeiter der Stiftung ein Lagerfeuer. Eine Bettlerin (Rita Glöckler) erwartet den heiligen Sankt Martin. Die Nacht ist erfüllt von Liedern und Lichtern. Gemeinsam ziehen die 200 kleinen und großen Besucher über das Gelände, voran reitet Sankt Martin alias Karl Meschenmoser auf seinem Pferd. Kerstin Rusche und ihre Kollegen von der Musikkapelle Neukirch begleiten den Zug. Wolfgang Ilg vom Pastoralen Dienst ist es gelungen, die Legende um den heiligen Martin anschaulich zu gestalten.
Tradition
Noch lange bewundern die Kinder Pferd und Reiter, wärmen sich am Feuer und genießen die Martinswecken mit heißem Tee. Die Liebenauer Eltern erinnern sich an die eigene Kinderzeit. Auch sie feierten Sankt Martin, zogen mit ihren Laternen durch die Gemeinde. Für ihre Kinder sind sie froh um die Tradition, die von der Kooperation weitergeführt wird. Jedes Jahr dient das Fest einem guten Zweck. Heuer kommt der Erlös der KiTa zugute. Jutta Benzinger: "Wir kaufen neue Bilderbücher."













