Berlin, 2. Februar 2006
PLATO Kommunikation hat zum 1. Januar 2006 die Public-Relations-Arbeit für den Liegenschaftsfonds Berlin übernommen. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin ist mit rund 8.000 Grundstücken der größte Immobilienanbieter der Hauptstadt. Um den Etat des Fonds hatten sich mehrere renommierte Agenturen beworben. Die Entscheidung fiel in einem zweistufigen Auswahlverfahren, in dem PLATO sich gegen den Etathalter durchsetzte.
Der Liegenschaftsfonds Berlin unter Leitung von Geschäftsführer Holger Lippmann weist eine erfolgreiche Geschäftsbilanz auf, steht aber zugleich vor großen Herausforderungen. In den ersten fünf Jahren seit seiner Gründung 2001 hat das Unternehmen rund 2.400 Grundstücke im Wert von knapp einer Milliarde Euro verkauft. An den Landeshaushalt wurde etwa eine dreiviertel Milliarde Euro abgeführt. Zu den bekanntesten Objekten, die den Eigentümer wechselten, zählten das Metropol-Theater (Admiralspalast), das Haus des Lehrers, die Villa des Regierenden Bürgermeisters, die Radrennbahn am Sachsendamm und das ehemalige Stadion der Weltjugend. In Zukunft erweitern sich die Aufgaben und Kompetenzen des Liegenschaftsfonds Berlin vor allem um die Bereiche Grundstücksqualifizierung sowie die Vermarktung auf dem Wege des bedingungsfreien Bieterverfahrens. Die kurzfristige Zwischennutzung von Objekten gehört ebenso zum Angebot des Hauses wie die gesamte Erweiterung des Vermietungsangebotes. Zum Verkauf im Jahr 2006 stehen u.a. das Oskar-Helene-Heim, die Friedrichstraße 100, der Tegeler Hafen sowie das Schiller-Theater an.
PLATO Kommunikation wird die Themen des Fonds aufgreifen und die entsprechenden Public-Relations-Maßnahmen durchführen. Dazu gehören die strategische Beratung, die allgemeine und spezifische Pressearbeit sowie die redaktionelle Begleitung von aktuellen und grundsätzlichen Publikationen.
Mit dem Etat des Liegenschaftsfonds Berlin erhöht PLATO erneut die Zahl seiner Referenzen im Bereich Finance & Real Estate. Das Finanz- und Immobilienteam von PLATO arbeitet bereits für die Niedersächsische Landestreuhandstelle (LTS), die Deutschen Spielbanken (DeSIA), die Norddeutsche Landesbank (NORD/LB), die Ampega Investment AG (Talanx AG), die IDEAL-Versicherung und den World Gold Council (WGC).