(openPR) BERLIN. Zu dem gestrigen Beschluss des Deutschen Bundestages die europäische Friedensmission im Kongo zu unterstützen, erklärt der Afrika-Beauftragte der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrich :
Auch ich habe gestern für die Unterstützung der europäischen Friedensmission im Kongo gestimmt. Um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern, muss die Region dringend mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln befriedet werden. Doch unser Engagement darf nicht mit dem Ende des Mandats aufhören. Wir müssen den Menschen und besonders den Kinder dort helfen, wieder eine Zukunft zu haben. Die Entwaffnung der Kindersoldaten und ihre Wiedereingliederung müssen bei der Friedensmission und den folgenden Entwicklungsprogrammen absolute Priorität haben.
Nach dem Konflikt muss der Schutz und die Entwicklung der Kinder ein zentrales Anliegen werden und bei der Planung und Beschlussfassung von Hilfsprojekten zum Ausdruck kommen. Vor allem muss das Bewusstsein der Konfliktparteien dahingehend geschärft werden, dass der Missbrauch von Kindern im Krieg inakzeptabel ist und von der Welt geächtet wird. Kontrollen über das Verhalten der Milizen Kindern gegenüber müssen etabliert werden. In anderen Ländern, z.B. in Sierra Leone wurde eine nationale Kinderkommission errichtet, die sich um die Bedürfnisse und Interessen der Kinder kümmert. Ich fordere die Bundesregierung nachdrücklich auf, ihre entwicklungspolitischen Programme der Region auf die Bedürfnisse der Kinder auszurichten. Die Investition in die Kinder ist nicht nur eine vordringliche humanitäre Aufgabe, sondern auch der beste Weg, langfristig Frieden und Stabilität sicher zu stellen.
Isabella Pfaff
Telefon [030] 227-55736
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