(openPR) München, 26. Januar 2006 - Mit passenden Adaptern und geringem Aufwand lässt sich das Stromnetz in den eigenen vier Wänden in ein Datennetz verwandeln.
HomePlug heißt der aktuelle Standard der Powerline-Technik, die Stromleitungen für die Datenübertragung nutzt. Das neue Fachhandelsmagazin Living Technology startet in der Erstausgabe eine Serie über Netzwerklösungen im Heimbereich.
Mit der HomePlug-Lösung lassen sich über das Stromnetz bis zu 200 Meter Entfernung überbrücken und beliebig viele Computer verbinden. Ebenso kann der Nutzer Fernseher, DVD-Player, HiFi-Anlagen und weitere Geräte der Unterhaltungselektronik direkt an das Netz koppeln. Interessant ist diese Form der Vernetzung auch für Anwender einer intelligenten Haussteuerung. Mit ihrer Hilfe verwalten Hausbesitzer Kameras, Heizungs- und Klimasystemen sowie Sicherheitsanlagen.
Die Powerline-Technik ist nicht neu. Hersteller von Babyphonen nutzten bereits vor zwanzig Jahren das hauseigene Stromnetz wie eine Telefonleitung.
Doch als universelles Verfahren, Daten über weite Strecken zu übertragen, setzte sie sich nicht durch.
Technische Probleme, gesundheitliche Bedenken wegen der hohen elektromagnetischen Strahlung und das Fehlen finanzkräftiger Investoren verhinderten die Weiterentwicklung und den Ausbau des Datentransfers via Stromleitung. DSL machte das Rennen und entwickelte sich zum Standard für die Breitband-Datenübertragung.
Für den wachsenden Bedarf privater Haushalte nach lokal begrenzten Netzwerken erweist sich die so genannte Inhouse-Powerline-Technik aber als sehr geeignet. Die Übertragungsrate des derzeitigen Homeplug-Standards 1.0 liegt ungefähr bei 16 Mbit/s. Bei großen Datenmengen, wie sie bei einer Echtzeitübertragung eines Videos vom PC zum TV-Gerät anfallen, benötigt der Anwender die Highspeedvariante mit 85 Mbit/s.
Für das Frühjahr 2006 kündigen die Hersteller bereits den Nachfolgestandard Homeplug AV mit 200 Mbit/s an. Sie werben damit, dass Homeplug gegenüber anderen Netzwerktechniken entscheidende Vorteile besitzt. So ließe es sich extrem einfach auch von Laien installieren, biete im Vergleich zu WLAN eine größere Reichweite und gewährleiste mehr Sicherheit gegen unbefugtes Abhören. Wer Homeplug-Lösungen anzapfen wolle, müsse sich direkten Zugang zum Stromkreis des Hauses oder der Wohnung verschaffen. Auch sei die gesundheitsschädliche Strahlungsintensität gegenüber WLAN erheblich geringer.
Ausführlichere Informationen bietet die Erstausgabe von Living Technology, die am Donnerstag, dem 26. Januar 2006 erscheint. Interessierte Händler und Hersteller melden sich unter der Adresse www.living-technology.de für den regelmäßigen und kostenlosen Bezug des Magazins an.
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Über Living Technology
Der Verlag Living Technology wurde Ende 2005 mit dem Ziel gegründet, Händler über das Thema Konvergenz (das Zusammenwachsen von Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik) zu informieren. Das gleichnamige Fachhandelsmagazin Living Technology bringt dem Handel die vielfältigen Technologien und Lösungen dieses neuen Marktsegments näher.
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