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7. E12-Gipfel in München macht „Digital Living“ greifbar

17.11.200512:09 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Zukunft zum Anfassen

In naher Zukunft wird beinahe alles digital, vernetzt und mobil sein. Auf dem 7. E12-Gipfel diskutiert Deutschlands E-Business-Elite mögliche Entwicklungen für das Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert. „Digital Living“ steht im Mittelpunkt der exklusiven Veranstaltung am 1. und 2. Dezember im SiemensForum in München. Zwei Tage widmen sich rund 100 führende Wirtschaftsvertreter den Themen: eHome, eOffice, eShopping, eCare und eMobility.

„In diesem Jahr wird der E12-Gipfel erstmals zur Erlebniskonferenz. Wir wollen ‚Digital Living’ nicht nur abstrakt erörtern, sondern auch greifbar und sinnlich erfahrbar machen. Anhand innovativer Exponate und lebensnaher Anwendungsbeispiele veranschaulichen wir Einsatzszenarien und Nutzenaspekte moderner Technologien,“ sagt Professor Dr. Dr. Thomas Schildhauer, Direktor des Institute of Electronic Business und wissenschaftlicher Leiter des E12-Gipfels. Das Spektrum der Exponate reicht von State-of-the-art Kommunikations- und IT-Lösungen, die beispielsweise im ‚Digital Car’ ausprobiert und in einem Hightech-Wohnzimmer getestet werden können, über Forschungsprojekte bis hin zu innovativen Pilotanwendungen wie dem „Strompreissignal an der Steckdose“.

Drei Beispiel-Exponate:

Digital Car:
Mobiles Arbeiten im 21. Jahrhundert
Themenfeld: eMobility

„Digital Car“ ist ein Mini, der es in sich hat: Aus-gestattet mit neuester Informationstechnologie zeigt dieses Fahrzeug eine Komponente des mobilen Arbeitens der Zukunft. Im „Digital Living” des 21. Jahrhunderts wird der Einsatz von Voice over IP oder Video Conferencing im Automobil ebenso selbstverständlich wie die Nutzung dieser Anwendungen im Büro oder auf dem Laptop. In naher Zukunft ist es denkbar, jederzeit von unterwegs auf das Büronetzwerk zuzugreifen, E-Mails zu empfangen und zu senden, im Internet zu surfen und Dateien auf dem Heim-PC oder -Server zu sichern. Die im Mini eingebaute Hardware besteht aus einem im Armaturenbrett installierten PC mit Mobiltechnologie, Flachbildschirmen im Armaturenbrett und in den Kopfstützen der Vordersitze und einem optionalen Drucker bzw. Faxgerät mit Bluetooth™ Technologie. Die Verbindung mit der Außenwelt erfolgt wahlweise über einen integrierten WLAN-Zugangspunkt, GPRS (General Packet Radio Services) oder UMTS (Universal Mobile Telecommunications System).
Wie Platz sparend die neuen Geräte sind, wie leicht sie sich bedienen lassen und wie wenig sie vom Straßenverkehr ablenken, können die E12-Gipfel-Besucher im „Digital Car“ erfahren.

Nutzen für die Gesellschaft

Die digital vernetzte Wirtschaft eröffnet völlig neue Perspektiven und Chancen. Das Gemeinschaftsexponat von BT (British Telecommunications), Intel und Microsoft zeigt, wie konvergente Netzwerke für nahtlose, umfassende Kommunikation zwischen Menschen, Unternehmen, Systemen und Applikationen genutzt werden können – unabhängig von Standorten, Sprachen, Zeitzonen. „Mobilität ist das Schlagwort des 21. Jahrhunderts: Der mobile IT-Nutzer wird schon bald einen sicheren Zugriff auf aktuelle Daten haben, wo immer er sich gerade befindet – auch unterwegs. Das Automobil wird sich ganz selbstverständlich zu einem Ort entwickeln, der jederzeit die gewünschte Connectivity gewährleistet,“ erläutert Dr. Raschid Karabek, Head of Strategy von BT Germany.

Weitere Informationen zum Digital Car:
Boris Kaapke / PR Manager /E-Mail: E-Mail / Tel: +49 / 89 / 26 00 55 60

Preissteckdose: Energie-Butler hilft Geld sparen
Themenfeld: eHome

Künftig hilft ein Blick auf den „Energie-Butler“ beim Geld sparen: Dort erkennt der Verbraucher, wann er seine Waschmaschine am kostengünstigsten einschaltet. Die EnBW (Energie Baden-Württemberg AG) bereitet gegenwärtig gemeinsam mit IBM das Pilotprojekt „Strompreissignal an der Steckdose“ vor. In Baden-Württemberg sollen Testkunden im kommenden Jahr die Zugangsgeräte und einen variablen Tarif erhalten. Ziel des Pilotprojektes ist Nachfrage und Angebot über gestaffelte Preise für Strom sinnvoll zu steuern. „Mit dem Preissignal an der Steckdose wollen wir die Kunden dazu bewegen, den Strom vor allem in Lasttälern zu beziehen; teure Spitzen, für die Kapazitäten vorgehalten werden müssen, könnten dadurch vermieden werden. Die Kunden werden in die Lage versetzt, ihren Energiebedarf nach ökonomischen und ökologischen Kriterien zu optimieren und gleichzeitig eigene Risikoerwägungen in ihre Energiebeschaffung zu integrieren,“ sagt Hellmuth Frey, Projektleiter Strompreissignal von EnBW.

Nutzen für die Gesellschaft

Ziel der Initiatoren ist es, die Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Sicherheit der Energieversorgung zu steigern. Zusätzlich können die Energiebörsen für einen größeren Nutzerkreis geöffnet und damit belebt werden. Kunden können einerseits ihren Verbrauch, andererseits ihre dezentrale Erzeugung mittels variabler Stromtarife optimieren. Eine Weiterentwicklung dieses Projekts durch die automatische Steuerung von Haushaltsgeräten, z.B. in einem vernetzten Haus, ist denkbar.

Weitere Informationen zum Strompreissignal an der Steckdose:
Dipl.-Ing. Hellmuth Frey, Forschung, Entwicklung und Demonstration, EnBW Energie Baden-Württemberg AG
E-Mail: E-Mail / Tel.: +49 / 07 21 / 63 - 1 78 87


Hightech-Wohnzimmer:
Ein Dienst für TV, Telefon, PC und Haustechnologie
Themenfeld: eHome

Wer heute sein Wohnzimmer mit moderner Kommunikationstechnologie ausstattet, muss mehrere Verträge mit unterschiedlichen Anbietern abschließen, die Geräte getrennt von einander bedienen und viel Zeit mit dem Datentransfer verbringen. Damit machen Grand Media und Siemens Österreich jetzt Schluss: Die beiden Unternehmen führen TV-, Telefonie-, PC- und Haustechnologie auf einem Netzwerk (All over IP) mit einer Plattform und einem Endgerät zusammen. Über einen flachen Bildschirm im Wohnzimmer kann der Nutzer künftig nicht nur fernsehen, sondern auch im Internet shoppen, unzählige Filme und Musiktitel abrufen, Zeitung lesen, E-Mails schreiben und einem hunderte Kilometer entfernten Gegenüber beim Gespräch in die Augen schauen. Außerdem ist die Steuerung der Beleuchtung, Klimaanlage und Sicherheitssysteme mit der Plattform möglich.

2004 wurde das erste Grand Media Projekt dieser Art erfolgreich im Grand Media Hotel, Ljubljana umgesetzt.
Dafür erhielt das Unternehmen beim Networkers Innovation Awards in Cannes die Auszeichnung: „Best IP Comms
Project of the Year“.

Gemeinsam mit Siemens wird Grand Media diese Multimedia Lösung nun auch Privathaushalten zur Verfügung stellen. Die ersten Pilotprojekte mit jeweils 500 Haushalten sollen in Österreich und Deutschland bereits im Frühjahr 2006 starten. Bereits vorab haben die Besucher des E12-Gipfels Gelegenheit, in einem Hightech-Wohnzimmer die ungeahnte Qualität und faszinierende Einfachheit der Bedienung zu erleben. Sie erhalten interessante Einblicke in Details und Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen mit den Entwicklern.

Weitere Informationen:
Evelyn Händel, Head of Sales and Marketing, Siemens One Media, SAG Ö, Klagenfurt
Tel. +43 / 5170 / 76 42 06 / Mobil +49 / 1 72 / 8 22 14 98

Der E12-Gipfel hat sich vor drei Jahren unter der Federführung des Institute of Electronic Business als Branchen übergreifender Arbeitskreis gebildet. Ziel der über 100 E12-Unternehmen ist es, durch Erfahrungsaustausch und das Erarbeiten von Handlungsalternativen die Entwicklung und den Flächen deckenden Einsatz des Electronic Business in der deutschen Wirtschaft zu fördern und zu steuern.

Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie im Internet unter: www.ieb.net/events

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