(openPR) Die Hauptversammlung der STADA Arzneimittel AG, die heute im Congress Center der Messe Frankfurt stattgefunden hat, lobte die Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat und war von großer Zustimmung zu dem erfolgreichen Wachstumskurs des Unternehmens geprägt. Im Berichtsjahr 2002 hatte STADA zum wiederholten Mal Rekordergebnisse in Umsatz und Ertrag erzielen können.
Der STADA-Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff erläuterte die umfassende strategische und operative Wachstumsausrichtung des Konzerns und fasste sie unter dem Motto .STADA . designed for growth. zusammen. STADA konzentriert sich dabei im weltweiten Gesundheitsmarkt konsequent auf die drei wachstums- und ertragsstarken Kernsegmente Generika (Arzneimittel, die nach Patentablauf in gleicher Qualität, aber deutlich kostengünstiger angeboten werden), Marken und Spezialpharmazeutika. In allen drei Kernsegmenten vermeidet STADA riskante Grundlagenforschung nach neuen Arzneistoffen und entwickelt stattdessen vergleichbare oder verbesserte Arzneiformen von bekannten Wirkstoffen.
Retzlaff betonte in seiner HV-Rede, dass das internationale Vertriebsnetz von STADA in den letzten 18 Monaten entscheidend ausgebaut werden konnte. Zum Umsatzerfolg haben neben dem kräftigen organischen Wachstum des Kerngeschäfts in den bestehenden Unternehmen insbesondere die Akquisitionen in den USA, Spanien und Italien beigetragen. Nach dem Erwerb der Generika-Vertriebslinie Genus Pharmaceuticals in Großbritannien im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs ist STADA nun in allen wesentlichen EU-Märkten mit eigenen lokalen Vertriebseinheiten präsent. Damit kann sich STADA im Vertrieb optimal auf die jeweiligen nationalen Marktgegebenheiten einstellen und gleichzeitig in Entwicklung und Produktion die Skalenvorteile einer EU-weiten Vermarktung der breiten und erfolgreichen Produktpalette vermehrt nutzen. .Wir werden auch in Zukunft unsere Marktposition konsequent weiter ausbauen. Dazu investieren wir insbesondere in den vielen starken Wachstumsmärkten für Generika unverändert kräftig in Vertrieb und Marketing., skizzierte Retzlaff die weitere Wegrichtung des Vorstands.
Nach dem guten Start in 2003 . das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres war im Umsatz wie im Ertrag das beste in der Unternehmensgeschichte . beurteilt Retzlaff die Aussichten für das laufende Jahr trotz des Risikos gesundheitspolitischer Einflüsse weiterhin optimistisch: .Wir sind für das achte Rekordergebnis in Folge aufgestellt.
Die Hauptversammlung stimmte im weiteren Verlauf dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für die Verwendung des Bilanzgewinns der STADA Arzneimittel AG aus dem Geschäftsjahr 2002 zu. Die Dividende wird danach erneut erhöht, und zwar auf 0,65 EUR je Stammaktie (Vorjahr 0,59 EUR), wobei gleichzeitig 8 Mio. EUR in die Gewinnrücklagen eingestellt und ein Überschussbetrag von 10,9 Mio. EUR auf neue Rechnung vorgetragen wird. Nach diesem HV-Beschluss steigt auf Grund der in 2002 gestiegenen Aktienzahl die Dividenden-Ausschüttungssumme um +17% auf 13,1 Mio. EUR (Vorjahr 11,0 Mio. EUR). STADA zahlt damit für das Geschäftsjahr 2002 die höchste Dividendensumme der Unternehmensgeschichte an die Aktionäre aus.
Auch alle anderen Beschlüsse fasste die Hauptversammlung entsprechend den Vorlagen von Vorstand und Aufsichtsrat. U.a. wurde die bereits bestehende Ermächtigung zum Aktienrückkauf erneuert. Demnach kann die Gesellschaft nun 1 Jahr länger, nämlich bis zum 23. Dezember 2004, eigene Aktien im Umfang von bis zu 10% des derzeitigen Grundkapitals erwerben bzw. verkaufen.
Seitens der Anteilseigner wurden in den Aufsichtsrat wiedergewählt: Dr. Eckhard Brüggemann, Uwe E. Flach, Dr. K. F. Arnold Hertzsch und Dieter Koch; erstmals als Aktionärsvertreter in den Aufsichtsrat gewählt wurden Dr. Martin Abend und Constantin Meyer.
Die Abstimmungsergebnisse und den Wortlaut der Rede des Vorstandsvorsitzenden H. Retzlaff einschließlich der gezeigten Präsentation finden Sie im Internet unter www.stada.de/hv2003 .





