(openPR) Durch die Einbindung von IsoDraw CADprocess realisiert Wieland Electric GmbH, Bamberg, eine optimale Zusammenarbeit von Konstruktion und Dokumentation. Dies spiegelt sich nicht nur in der hohen Qualität der Grafiken wieder, sondern bewirkt zudem einen erheblichen Produktivitätsvorteil.
Wieland Electric zählt im Bereich der elektrischen Verbindungstechnik zu den führenden Firmen auf dem Weltmarkt. Reihenklemmen, Elektronikkomponenten und Industrie-Steckverbinder sind nur einige Produkte des Unternehmens, das weltweit rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit 7 Tochtergesellschaften und einem Netz von kompetenten Vertriebspartnern ist Wieland Electric auf allen Kontinenten vertreten.
Technische Dokumentation bei Wieland Electric
Vom Beipackzettel bis zur Bedienungs- oder Montageanleitung: Bei Wieland Electric werden verschiedene Arten der Dokumentation erstellt, in denen Perspektivillustrationen zum Einsatz kommen.
Diese Illustrationen wurden früher ausschließlich von externen Dienstleistern erstellt. Mit der Umstellung auf ein 3D-CAD-System (SDRC I-DEAS) kam der Wunsch auf, die Konstruktionsdaten auch für die Dokumentation verwenden zu können. Aus Gründen der Geheimhaltung sensibler Entwicklungsdaten wollte man diese jedoch nicht außer Haus geben und suchte nach einem Weg, die Daten intern zu bearbeiten.
Zunächst sammelte man Erfahrungen über die Konvertierung der 3D-Daten zu 2D-Illustrationen allein über das CAD-System. Diese stellt jedoch nur einen ersten Schritt dar und ist zudem mit einem erheblichen Aufwand für den Konstrukteur verbunden. Zudem muss die Grafik anschließend noch nach den Gesichtspunkten der Technischen Illustration überarbeitet werden (Strichstärken, Farben, Löschen von Details, Vorbereitung für die elektronische Auslieferung usw.). Die Vorbereitung im CAD sowie der spätere Nacharbeitungsaufwand kann je nach Komplexität der Zeichnungen mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Spezifische Anforderungen
Da Wieland Electric zudem großen Wert darauf legt, dass die gesamte Technische Dokumentation des Unternehmens durchgängig ein einheitliches Erscheinungsbild abgibt, sollte eine zusätzlich anzuschaffende Software eine Reihe weiterer - und ganz spezifischer - Anforderungen erfüllen.
1. Sie muss in der Lage sein, einen großen Altdatenbestand an Scans (hier: TIFF-Dateien) zu verarbeiten. Bei Änderung eines Produkts sollte die entsprechende Grafik nicht neuerstellt werden müssen. Stattdessen sollte man lediglich einzelne Pixel-Elemente ändern und durch Vektorelemente austauschen können. Neben den Scans sollte auch die Verarbeitung von Fotos zu hybriden Dateien möglich sein.
2. Auch sollten die eigenen, noch vorhandenen und im DXF-Format vorliegenden 2D-Dateien, verarbeitet werden können. Da auch verschiedene Zulieferer des Unternehmens mit 2D-Daten arbeiten, sollte es zudem möglich sein, auch deren Daten möglichst verlustfrei einzulesen und schnell in die Perspektive zu stellen.
Natürlich ist eine Lösung wünschenswert, die auch zukünftige Anforderungen erfüllt. So soll z.B. zu einem späteren Zeitpunkt ein elektronischer Teilekatalog realisiert werden. Hierfür müssen auch die Illustrationen entsprechend vorbereitet werden können (z.B. durch Anlegen von Hotspots).
Die Evaluierungsphase
Auf der Suche nach einer geeigneten Softwarelösung wurden die Verantwortlichen von Wieland Electric bei IsoDraw CADprocess fündig. Als erster Schritt in der Evaluierungsphase wurde ein Datentest vereinbart, wie er standardmäßig von ITEDO durchgeführt wird. Den Interessenten werden auf Anfrage die notwendigen IGES-Exporteinstellungen für ihr CAD-System mitgeteilt und sie können Ihre IGES-Daten dann per email einschicken. So wird gleich zu Beginn die Leistungsfähigkeit von CADprocess verdeutlicht.
Die Datentests für Wieland Electric waren erfolgreich und lieferten hervorragende Ergebnisse. „Überzeugt haben uns vor allem zwei Dinge: Die Qualität und die Geschwindigkeit“, erklärt Detlef Racky, CAD-Betreuer bei Wieland. „Noch nicht einmal eine Stunde nachdem ich die Baugruppen eingesandt hatte, lagen mir auch schon sämtliche Ergebnisse vor. Dies hat uns ganz besonders überrascht, da unsere vorausgegangenen Versuche, die Daten in I-DEAS illustrationsgerecht aufzubereiten, sehr zeitintensiv waren.“
Im Anschluss an die Tests wurde ein Workshop mit dem zuständigen ITEDO-Betreuer vereinbart. Vor diesem Termin wurden die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt, so dass gezielt auf die individuelle Aufgabenstellung bei Wieland eingegangen werden konnte. Anhand verschiedener Beispieldaten (Scans, DXF, IGES) konnten die Arbeitsabläufe mit IsoDraw CADprocess sehr anschaulich und überzeugend demonstriert werden, was zu einer Entscheidung zugunsten des Produktes führte.
Integration in den Dokumentationsprozess
Durch zahlreiche neue Funktionen in CADprocess ist der Illustrator in der Lage, die CAD-Daten weitestgehend ohne Hilfe eines Konstrukteurs einzulesen und zu bearbeiten. Die einzige Aufgabe, die dem Konstrukteur in diesem Prozess noch obliegt, ist der korrekte Export der Baugruppen ins IGES-Format.
Da es gerade hier häufiger Abstimmung bedarf, wurden bei Wieland die korrekten Optionen als Ausgabefilter im CAD-System (als sogenanntes „Flavour“) gespeichert und auf die betreffenden Rechner der Konstrukteure kopiert. Nun reicht ein kurzer Anruf aus der Dokumentationsabteilung aus, um von einem der CAD-Arbeitsplätze die IGES-Datei des benötigten Bauteils anzufordern.
„Wir arbeiten seit Mai diesen Jahres mit CADprocess und sind mehr als zufrieden. Die Abläufe zwischen unserer Abteilung und der Konstruktion sind geglättet worden, was beiden Seiten ein effizienteres Arbeiten ermöglicht: Synergieeffekte können voll genutzt werden. Dadurch, dass wir in der Dokumentation nun eigenständig die CAD-Daten nach unseren Anforderungen bearbeiten können, sparen nicht nur unsere Konstrukteure wertvolle Zeit, sondern auch uns Illustratoren werden grafisch völlig neue Möglichkeiten eröffnet.“
Dr.-Ing. Thomas Kluck, Leiter Dokumentation
Wieland Electric GmbH
Kontakt:
ITEDO Software GmbH
Bettina Giemsa
Sanddornweg 10-12
53773 Hennef









