(openPR) Leipzig, August 2013: Integration dezentraler Modelle in das EAM ist der Themenschwerpunkt des 9. Arbeitstreffens der User Group Architekturmanagement. Das Arbeitstreffen findet am 4./5. November 2013 unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Florian Matthes „Technischen Universität München) in den Tagungsräumen der Softwareforen Leipzig GmbH (Hôtel de Pologne, Hainstraße 16, 04109 Leipzig) statt.
Für das Architekturmanagement werden in der Praxis häufig neben einem zentralen EAM-Modell und Werkzeug auch Informationen aus anderen, dezentral gepflegten Modellen und Werkzeugen benutzt. Konkrete Beispiele sind Informationen aus Prozessmodellen, Infrastrukturmodellen, Projektmanagement-Werkzeugen oder ERP-Systemen.
Die Vorteile einer solchen Integration sind die Vermeidung redundanter Informationen und Pflegeprozesse und die stärkere Vernetzung des EAM mit anderen (strategischen) Management-Prozessen innerhalb und außerhalb der IT. Dies führt zu insgesamt kohärenteren Plänen und Management-Aktivitäten. Um diese Vorteile zu erreichen, sind jedoch erhebliche Anstrengungen auf der Ebene der Modellierung, der Werkzeuge und der Kollaboration (Governance und Prozesse) erforderlich.
Ziel des Arbeitstreffens ist eine Auseinandersetzung mit aktuellen Lösungsansätzen, Methoden und Werkzeugen aus Forschung und Praxis.
Die Vorträge:
Lebendige Enterprise Architecture Modelle
Prof. Dr. Ruth Breu (Universität Innsbruck):
EAM zwischen Kundenorientierung und
Standardisierung bei der Landeshauptstadt München
Dr. Dirk Gernhardt (Landeshauptstadt München)
IT-Komplexitätsmanagement bei der Commerzbank
Ulrich Rutz (Commerzbank AG)
Der Beitrag der Facharchitektur für das EAM
Bernd Schulze (ERGO Direkt Versicherungen)
Ein Maultier erleichtert die Integration
Michael Porschen (DEVK Versicherungen)
EAM in der Westentasche
Dr. Michaela Nawra (Evonik Industries AG)
Weitere Informationen zu dieser User Group: http://www.softwareforen.de/goto/ama
Die User Group richtet sich an Mitarbeiter aus Unternehmen, die Software herstellen, anpassen oder betreiben (insbesondere Leiter Softwareentwicklung, Softwareprojektleiter, Teamleiter, Prozess- und Methodenverantwortliche).
In den Arbeitstreffen (zwei Arbeitstreffen pro Jahr à zwei Tage) werden Erfahrungen ausgetauscht und Best Practices identifiziert. Die konkreten Inhalte der halbjährlich stattfindenden Arbeitstreffen werden in Abstimmung mit den Teilnehmern festgelegt.

