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Seminar: 3D-Druck – das Produktionswerkzeug der Zukunft?

20.08.2013 • 16:28 Uhr • Industrie, Bau & Immobilien
Bildquelle: IPA Fraunhofer
Bildquelle: IPA Fraunhofer

(openPR) Dem 3D-Druck wird nachgesagt, er habe das Potenzial, die Industrie, wie wir sie heute kennen, auf den Kopf zu stellen. Doch was bedeutet der 3D-Druck für die Industrie tatsächlich? Wie schnell wird sich die Technologie durchsetzen? Und wo steht die Entwicklung jetzt? Für alle, die ihr Wissen über die 3D-Druck-Technologie auf den aktuellen Stand bringen möchte, bietet Management Circle am 21. Oktober 2013 in Stuttgart das Intensiv-Seminar „3D-Druck“ an.



In dem Seminar werden die wichtigsten aktuellen Fragen zum 3D-Druck beantwortet. Der Seminarleiter, Steve Rommel, Gruppenleiter Generative Fertigung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung, stellt die unterschiedlichen 3D-Druckverfahren vor und beantwortet Fragen zu den Einsatzmöglichkeiten in der Industrie. Welche Branchen werden tatsächlich vom 3D-Druckverfahren profitieren können? Außerdem gibt er einen Überblick über den Stand der Forschung. Wie könnte die industrielle Produktion in zehn Jahren aussehen?

Im Rahmen des Seminars wird das Fraunhofer-Institut anhand eines 3D-Druckers das FDM-Fertigungsverfahren (Fused-Deposition-Modeling) live präsentieren. Bei diesem Verfahren wird das Bauteil mit einem schmelzfähigen Material, meist Kunststoff, Schicht für Schicht aufgebaut. Das Material wird dafür erwärmt, dann mithilfe einer Düse aufgetragen und erhärtet wieder beim Abkühlen. Vor Ort wird ein Teil einer individuellen Tastatur für automatisierte Anlagen gedruckt werden.

Darüber hinaus werden in dem Seminar wichtige rechtliche Aspekte rund um den 3D-Druck behandelt. Wie kann man Patente und Gebrauchsmuster schützen, wenn es künftig problemlos möglich sein wird, Formen einzuscannen und zu drucken? Als Experte wird Patentanwalt Dr. Felix Letzelter, Meissner, Bolte & Partner, über das Thema informieren. Dr. Peter Kreutz, Akademischer Rat a.Z. an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg klärt über 3D-Druck und das Recht der Produkthaftung auf.

Abschließend wird Thomas Lück über seine Erfahrungen mit 3D-Druck in der praktischen Anwendung berichten. Lück ist Leiter Vertrieb und Innovation bei dem seit fast 20 Jahren auf generative Fertigung spezialisierten Dienstleister Cirp GmbH.

Weitere Informationen zu dem Seminar am 21. Oktober 2013 erhalten Interessierte auf: http://www.managementcircle.de/seminar/3d-druck.html
Die Teilnahmegebühr beträgt 1.295 Euro zzgl. MwSt., Veranstaltungsort ist das Mövenpick Hotel Stuttgart Airport.

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