(openPR) Hirnscans erlauben Medizinern, erkrankte Areale im Denkorgan zu verorten. In manchen Fällen genügt schon ein Blick auf den Menschen, der vor einem sitzt: Seine Bewegungen sprechen Bände. Auf www.dasGehirn.info zeigen kurze Filme - eingebettet in eine interaktive Grafik - wie sich Ausfälle bestimmter Gehirnbereiche auf die menschliche Bewegung auswirken.
Die zitternde Hand nähert sich langsam dem Wasserglas, umgreift vorsichtig das Gefäß und führt es bedacht zum Mund. Was für gesunde Menschen alltäglich ist, kostet einen Parkinsonkranken viel Kraft. Zittern und Bewegungsarmut ist die Folge einer Schädigung der Substantia nigra. Das führt zum Ungleichgewicht in den Regelkreisen der Basalganglien.
Motorische Störungen ändern sich, je nachdem welche Hirnregion ausfällt. Insgesamt sieben Erkrankungen stellt die interaktive Infografik „Motorik in der Klinik“ vor. Klickt man auf eine bestimmte Hirnregion, beginnt ein kurzer Filmbeitrag. Nach wenigen Bildern versteht der Zuschauer, welche typischen Bewegungsstörungen auftreten können.
Anstelle eines Schauspielers schlüpft Neurologe Professor Alexander Münchau in die Rolle des Erkrankten. Aufgrund seiner jahrelangen Praxiserfahrung weiß er genau, durch welche motorischen Störungen die jeweils geschädigten Hirnareale begleitet werden. Dank seiner Unterstützung ist es ein guter Lehrfilm entstanden, der sich auch für Medizinstudenten und Pflegekräfte eignet.









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