(openPR) Solartechniker sind auf dem Arbeitsmarkt gefragter denn je. Am 12. September beginnt bei ABZ-SUiSSE in Reiden die einjährige berufsbegleitende Ausbildung zum Solartechniker HFA.
Im Jahr 2011 haben die Schweizer Regierung und das Parlament den Atomausstieg beschlossen. Bereits aktuell werden rund 55 Prozent des schweizweiten Stroms in Wasserkraftwerken produziert. Allein mit Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden könnten bis zu 40 Prozent des heutigen Strombedarfs erzeugt werden. Gemäss den Berechnungen von Swissolar besteht die Möglichkeit, bis 2025 die Hälfte der heutigen Atomstromproduktion durch Photovoltaik-Anlagen zu ersetzen, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Und hierzu zählt auch das passende Fachpersonal.
Um dem erhöhten Bedarf an Solartechnikern in Zukunft Rechnung zu tragen, bietet ABZ-SUiSSE eine fundierte, praxisorientierte Ausbildung zum Solartechniker an. Der Solartechniker HFA ist ein ausgebildeter Fachmann aus der Haustechnik (Heizung, Lüftung, Kälte, Sanitär, Elektro), Dachdecker, Fassadenbauer oder eines verwandten Berufs, der sich im Bereich der Solartechnik weitergebildet hat. Nach der einjährigen Ausbildung ist der Solartechniker in der Lage, solarthermische- und Photovoltaik-Anlagen auszulegen, zu montieren, in Betrieb zu nehmen und zu warten. Zu den Aufgabengebieten zählen zudem die energetische Beurteilung und Optimierung von Solaranlagen sowie die Beratung von Kunden, privaten und öffentlichen Stellen. „Wir legen sehr viel Wert auf eine praxisorientierte Ausbildung“, betont ABZ-SUiSSE-Geschäftsführer Kaspar Bolzern. An den installierten und betriebsfähigen Anlagen und Bauteilen wird die theoretische Wissensvermittlung unmittelbar praktisch umgesetzt.
Mit dem umfangreichen Praxislabor in Reiden verfügt ABZ-SUiSSE über ein Alleinstellungsmerkmal in der Schweiz. Die Seminarteilnehmer erhalten dort eine einzigartige, praxisbezogene Ausbildung. Die zuvor vermittelte Theorie kann so direkt und ohne Umwege an den installierten und betriebsfähigen Anlagen und Bauteilen umgesetzt werden. Zudem kommt eine Simulations-Software zum Einsatz, mit der die angehenden Solartechniker praxisnah, aber dennoch spielerisch herangeführt werden.











