(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Noch bis zum Wochenbeginn sah es aus, als würde die Kaltfront von Orkantief Doris nur über dem Nordwesten für nennenswerte Regenfälle sorgen und über der Mitte bei nur noch örtlich fallendem Regen oder Eisregen unter Auflösung zum Stehen kommen. Aber Andreas hat nicht wie erwartet Stand gehalten und die Front stoppen können.
So ist die Kaltfront nun seit gestern Nachmittag und während der Nacht noch weiter nach Südosten vorgedrungen. Sie hat in den vergangenen Stunden sogar die Südhälfte erreicht, wo der gestrige Regen im Nordwesten und der nächtliche Eisregen und Schneeregen in der Mitte nun völlig in Schnee übergegangen ist.
Das Ende der Front naht und viel ist es nicht mehr, was hier noch vom Himmel fällt - aber für eine böse Überraschung für den einen oder anderen unvorsichtigen Autofahrer oder auch Fußgänger reicht es allemal.
Zuvor hatte am späten Abend und in der Nacht die Mitte stellenweise erklecklichen Regen und Eisregen bei Werten knapp unter dem Gefrierpunkt abbekommen - eine Rutschpartie blieb da auf den nicht abgestreuten Nebenstrecken aufgrund des durch den Dauerfrost der letzten Tage ausgekühlten Bodens nicht aus.
Grundsätzlich muss im Winter bei Dauerfrost aufgrund einer Hochdrucklage und einer sich abzeichnenden Grenzwetterlage mit einer landeinwärts ziehenden Front immer mit solchen Kapriolen - auch weiter südlich - gerechnet werden, da sich oft erst kurzfristig im Lauf des betreffenden Tages entscheidet, wie weit eine solche Front mit Glatteisregen tatsächlich ins Landesinnere vordringt und für ein stark erhöhtes Unfallrisiko sorgt, bis sie sich auflöst.
Wenn man also trotz unsicherer Lage auf die Straße muss, sollte man sich vorher kurzfristig informieren und die aktuellen Warnungen für den Verkehr im Rundfunk beachten.
Allzeit gute und umsichtige Fahrt.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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Herr Florian Hirschmann
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