(openPR) In Russland ist Konstantin Sergienkos „Schlucht der freien Hunde“ (sobaki.de) ein Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur, der junge und ältere Leser auch fast 35 Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe im Jahr 1979 fasziniert. Zwei Zeichentrickfilme und unzählige Adaptionen des Stoffes für Theater und Musical zeugen von der bis heute ungebrochenen Popularität dieser zeitlos aktuellen Geschichte.
In Russland wurde „Die Schlucht der freien Hunde“ immer wieder mit großem Erfolg neu aufgelegt. Die Theaterfassung gehört zum klassischen Repertoire des russischen Jugendtheaters.
Nun bringt der Artem Verlag Köln die „Schlucht der freien Hunde“ in neuer Übersetzung und mit frischen Illustrationen auch in Deutschland wieder heraus.
Die Story
Stolzi und seine Freunde vom Rudel der freien Hunde leben in einer öden Schlucht am Rande der großen Stadt. Sie sind freie Hunde. Aber ihre Freiheit ist oft nur die Freiheit zu hungern. Sie genießen die Freuden des ungebundenen und freien Lebens, müssen sich aber auch mühsam durchs Leben schlagen und träumen von einem besseren Leben. Sie genießen es, sich von niemandem etwas sagen lassen zu müssen, verachten die „unfreien Hunde“, die sich für ein bisschen Wurst am Halsband herumführen lassen, und werden doch immer von Hunger und Hundefängern bedrängt.
Ein bunter Haufen unterschiedlichster Existenzen hat sich da in dieser Schlucht am Rand der Gesellschaft zusammengerottet. Da ist der Menschenhasser, der alles beißt, was zwei Beine hat, die geprügelte Kreatur,
die sich bettelnd durchs Leben schlägt, die verstoßene Diva, die unentwegt ihrem einst mondänen Leben nachtrauert und der Gossenphilosoph, der stolz ist, wie ein Mensch lesen zu können. Was sie eint, ist ihre Sehnsucht nach Freiheit und Liebe, die sie allen Widrigkeiten ihres „Hundelebens“ trotzen lässt. Und im Zentrum dieser wilden Truppe steht Stolzi, der Held und Erzähler der Geschichte, der seine Freiheit mehr liebt als andere und doch von „seinem“ Menschen träumt, der ihm Liebe und Geborgenheit schenkt. Und am Ende erfüllen sich Stolzis kühnste Träume: Er findet ein liebendes Herrchen – eine Hand, die ihn füttert und streichelt, aber nicht schlägt.
Mehr Information: http://www.sobaki.de











