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bwg protestiert gegen den Transparenzkodex der EFPIA

(openPR) Der Bundesverband der Werbemittel-Berater und -Großhändler (bwg) unterstützt den Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. (GWW) in seinem Protest gegen den Transparenzkodex der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA). Dieser sieht das vollständige Verbot von geringwertigen Werbemitteln für verschreibungspflichtige Medikamente vor.

Der Verband forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VfA) hat bereits angekündigt, die geplante Änderung des Transparenzkodex zum Gegenstand eines Anerkennungsverfahrens beim Bundeskartellamt gem. § 24 ff. GWB machen zu wollen. Das Bundeskartellamt hat dann die Möglichkeit, den Kodex anzuerkennen oder festzustellen, dass die darin enthaltenen Maßnahmen gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verstoßen.

Der GWW reagierte prompt und beauftragte die Rechtsanwaltskanzlei HEUSSEN mit der Vertretung ihrer Interessen. Mit dem nach Auffassung des GWW wettbewerbsbeschränkenden Verhalten der EFPIA werden sich nun das Bundeskartellamt, die europäische Kommission und die in beiden Kartellbehörden jeweils zuständigen Abteilungen für Pharmazieprodukte auseinandersetzen müssen. In diesem Zusammenhang wurde auf die Auswirkungen der Novellierung verwiesen, die durch die jüngste Konjunkturerhebung des Institut für Handelsforschung GmbH (IfH) ermittelt wurden.

Die Auswirkungen auf die Branche fasst der Vorsitzende des Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Werbemittel-Berater und -Großhändler (bwg) folgendermaßen zusammen: Laut der jüngsten Konjunkturumfrage in der Werbeartikel Branche machen nur 22% der Werbeartikel-Hersteller und -Händler keine Umsätze mit Pharmaunternehmen. Demzufolge sind 78% der Werbeartikel-Unternehmen direkt von dieser Entscheidung betroffen. Insbesondere Unternehmen, die stark in der Pharma-Branche engagiert sind, werden erhebliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen müssen, was auch zu Insolvenzen führen wird und schätzungsweise bis zu 2000 Arbeitsplätze gefährdet.

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