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10 Städte – 10 Touristenfallen

02.08.201312:27 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Das Online-Buchungsportal HostelBookers verrät, welche Attraktionen und Aktivitäten man in den Metropolen der Welt, wie London, Paris, Rom, Berlin und New York getrost auslassen kann und welche Tricks man sich von den Einheimischen abschauen sollte.




LONDON
Madame Tussauds, London Dungeon und Co.
All die großen Attraktionen in London haben einiges gemeinsam: Sie sind überteuert, es gibt stundenlange Warteschlangen und man muss sich den Ort mit unzähligen anderen Touristen teilen, die ausgerechnet dann durch das Bild laufen, wenn sie nicht sollen.
Besser: Um in London Promis zu sehen, muss man sich nicht durch enge Gänge schieben lassen. Hier sieht man Promis an fast jeder Ecke. Ob zur Tea-Time im noblen Viertel Primrose Hill (Kate Moss, Helena Bonham Carter), in der Tube (Rihanna) oder beim Shoppen in Soho.
Wen es lieber in luftige Höhen treibt, für den bieten Oxo-Tower, Parliament Hill oder Monument preiswerte Alternativen zum London Eye oder Shard.

PARIS
Shoppen auf der Champs-Elysées
Champs-Elysées, die wohl berühmteste Prachtstraße der Welt lockt mit hochkarätigen Designern und übermodernen Flagship-Stores. Vor allem am Wochenende tummeln sich hier Tausende Touristen, die sich die Nasen an den Schaufenstern platt drücken. Wer seine Nerven, die Reisekasse und das Konto daheim schonen will, sollte auf die ausgedehnte Shoppingtour hier verzichten.
Besser: Die Straßen Rue de Rivoli oder Rue de Rennes bieten nette kleine Geschäfte und ein angenehm ruhiges Flanieren. An verregneten Tagen lohnt sich ein Bummel durch die überdeckten Passagen, wie die Galerie Vivienne nördlich des Palais Royal, die durch ihre Glasarchitektur und prunkvollen Boutiquen geprägt sind.

ROM
Teuer essen statt lecker
Touristenattraktionen ziehen nicht nur Besucher der Stadt an, sondern auch diejenigen, die sich an den Scharen bereichern wollen. Wer in Rom in der Nähe von Kolosseum, Spanischer Treppe und Trevibrunnen durstig wird oder sich nach einem erfrischenden Eis sehnt, muss sehr tief in die Tasche greifen. Außerdem ist das typisch italienisch anmutende Aussehen der Restaurants in Steinwurfnähe zu Sehenswürdigkeiten ist noch lange keine Garantie für authentische Gaumenfreuden.
Besser: Um die Reisekasse zu schonen, sollte man sich zu Beginn des Tages gut mit Wasser, Keksen oder kleinen Snacks ausrüsten. Wer nachkaufen muss oder ein ausgiebigeres Mahl wünscht, findet auf Märkten oder in kleinen familiengeführten Supermärkten in den Nebenstraßen und Gassen lokale Produkte und ein sehr viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

BERLIN
Nur im Osten bleiben
Berlin hat eine bewegte Vergangenheit und besondere Bedeutung vor allem in der jüngeren Geschichte Deutschlands. Daher sind Checkpoint Charlie und Co. äußerst beliebte Touristenziele, und es drängen sich teilweise Massen, um ein Foto mit einem der verkleideten Grenzbeamten zu bekommen. Gegen Bezahlung versteht sich natürlich.
Besser: Im vereinten Berlin gibt es noch weitere historische Plätze, deren Wirkung und Präsenz ungeahnt bestechend ist. Wer schon einmal die Atmosphäre beim Gang durch das Holocaust Mahnmal erlebt oder an der beleuchteten, versunkenen Bibliothek am Bebelplatz gestanden hat, weiß wovon wir reden. Berliner Sehenswürdigkeiten haben sehr viel mehr zu bieten als nur auf Erinnerungsfotos gut auszusehen.

MÜNCHEN
Hofbräuhaus München
Oft denken München Besucher, dass das Hofbräuhaus die beste Adresse ist, um authentische bayerische Gaststättenkultur zu erleben. Die Wirtschaft verspricht Biergläser so groß, dass man sie einhändig kaum heben kann, zünftige Musik, lustigen Trachten und mehr oder weniger trinkfeste Touristen aus aller Herren Länder. Was man dort eher selten findet, sind Münchner Einwohner, bezahlbare Preise und das Gefühl, der Stadt ein Stück näher gekommen zu sein.
Besser: Biergarten am Chinesischen Turm
Vollgestopfte Bierhallen mit überteuerten Preisen und sturzbetrunken Touristen lassen sich auch vermeiden, denn bayerische Gemütlichkeit und Riesenbier kann man auch an anderen Orten erkunden. Zum Beispiel im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten. Preislich zwar auch nicht auf der Schnäppchen-Seite, aber immerhin kann man hier nach Biergartentradition hier seine Speisen selber mitbringen. Und dann in angenehmer Atmosphäre zum Klang der Blaskapelle im Sonnenschein eine Maß (oder Halbe) genießen - und vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Münchner ins Gespräch kommen.

NEW YORK
Warten auf Lady Liberty
Seit über 125 Jahren ist die Freiheitsstatue das Wahrzeichen New Yorks schlechthin. Eine Besichtigung sollte man sich allerdings zweimal überlegen. Da man zur Statue nur per offizieller Fähre kommt, kann es in der Hauptsaison zu langen Wartezeit an der Anlegestelle kommen. Zudem muss man zwei Sicherheitskontrollen mit ebenfalls langen Wartezeiten passieren, um auf die Fackelplattform zu gelangen.
Besser: Mit einer der vielen anderen Fähren, die die Freiheitsstatue passieren aber nicht anlegen eine Rundfahrt machen. So bekommt nicht nur einen Blick auf die Dame, sondern auch auf die Uferpromenade von Manhattan und spart außerdem noch die Wartezeit, die dann für andere Dinge, z.B. ein Picknick im Central Park verwenden kann.

AMSTERDAM
Entlang der Damrak spazieren
Wer Amsterdam besucht und am Hauptbahnhof ankommt, wird unweigerlich über die Damrak stolpern. Die Straße verbindet den Hauptbahnhof mit dem Dam Platz, wo sich viele wichtige Gebäude wie der Königliche Palast und die Liebfrauenkirche befinden. Die Strecke ist der einfachste Weg und wird täglich von vielen Touristen beschritten. Allerdings erklärt das auch Menschenmassen, kitschige Souvernirläden und überteuerte Restaurants, sowie geschmacklose Nachtclubs – also alles, was man auf einer Städtereise nicht sucht.
Besser: Die Grachten erkunden
Ortskundige empfehlen die Damrak per Staßenbahn (Linien 1, 2, 4, 5, 13) zu umgehen und sich die Energie für die schönen Teile der Stadt aufheben. Oder den Weg zum Dam Platz mit einem Grachten-Spaziergang zu kombinieren: einfach vom Hauptbahnhof sich Richtung Westen orientieren und entlang der Grachten, wie Singel oder Herrengracht in Richtung Dam Platz laufen.

BARCELONA
Die Sagrada Familia von innen sehen
Die Sagrada Familia ist das markanteste Gebäude Barcelonas, geschaffen vom genialen Meister Gaudi und bisher leider unvollendet. Wer das Kunststück von innen sehen will, muss sich auf lange Warteschlangen schon am frühesten Morgen und einen satten Eintrittspreis einstellen. Einmal gezahlt garantiert das noch lange kein Kunstvergnügen: Oft sind Teile der Kirche wegen Bauarbeiten gesperrt oder die Aussicht vom Turm wird durch ein Baugerüst getrübt.
Besser: Ein Besuch im Park Güell. Auch hier kann man die Genialität Gaudis erleben und entdecken. Der bereits vollendete Park bietet eine fantastische Aussicht auf Barcelona, ist kostenlos und sieht sogar bei Regenwetter und Wolkengrau umwerfend aus.

PRAG
Wem die Stunde schlägt an der Astronomie Uhr
Zu jeder vollen Stunde kann man in Prag das gleiche Schauspiel beobachten: Touristen drängen sich auf dem Platz vor der Astronomie-Uhr und warten auf die Show. Die dauert allerdings noch nicht einmal eine Minute und die Sicht auf die recht undeutlichen Figuren ist doch recht eingeschränkt.
Besser: Die Uhr unter der Stunde besichtigen. Auch wenn man dann keine Figuren, die in den beiden Fensterchen erscheinen sehen kann, kann man jedoch in aller Ruhe die vielen kleinen Details, die diese Uhr zum Kunstwerk machen, genauer entdecken.

WIEN
Ringbahn-Touristenticket
Die österreichische Hauptstadt darf zu Recht behaupten eine der sehenswertesten Innenstädte zu haben. Leider spiegelt sich das auch in den Preisen wieder, denn ein billiges Reiseziel ist Wien nicht und touristische Angebote (Studenten im Mozartkostüm als Kartenverkäufer, Pferdekutschen) findet man an jeder Ecke. Eine weitere Zutat im Repertoire ist die Ringbahn der Wiener Linien, die Besucher in einem historisch gestalteten Straßenbahnwagen an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße vorbeifährt. Eine Fahrt von 30 Minuten kostet 7 €, das 24 Stundenticket 9 €. Nicht unbedingt nötig, finden wir.
Besser: Die regulären öffentlichen Verkehrmittel
Die meisten Wienbesucher kaufen sich ein 24- bzw. 48 Stundenticket (ab 7,10€) für das öffentliche Verkehrsnetz der Stadt. Hier sind auch die regulären Straßenbahnen mit inbegriffen, die ebenfalls die Ringstraße passieren, und das ohne Extra-Kosten. Die Linien 1 und 2 machen es möglich. Zwar muss man einmal umsteigen, um wirklich die komplette Strecke zu sehen, aber Aus- und Umsteigen wird sogar empfohlen. Denn ansonsten kann man die Prachtbauten der Stadt ja gar nicht aus der Nähe bewundern.

Weitere nützliche Tipps finden Sie auf den Reiseführer-Seiten von HostelBookers, wie z.B. für London (hhttp://de.hostelbookers.com/reisefuehrer/england/london/geheimtipps/touristenfalle-london/), Paris (http://de.hostelbookers.com/reisefuehrer/frankreich/paris/geheimtipps/touristenfalle-paris/) oder Rom (http://de.hostelbookers.com/reisefuehrer/italien/rom/geheimtipps/touristenfalle-rom/).

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