(openPR) Der AMBER Alert wurde erstmals in den USA eingeführt und wird dort seit vielen Jahren sehr erfolgreich betrieben.
Benannt wurde das Alarmsystem nach der damals 9-jährigen Amber Hagerman, die am 13. Januar 1996 im US-Bundesstaat Texas Opfer einer Entführung geworden ist.
Das Ziel des AMBER Alert ist hierbei die möglichst schnelle und umfassende Alarmierung der Bevölkerung zu einem aktuellen Vermisstenfall, an dessen Ende die sichere und zeitnahe Auffindung des vermissten Kindes stehen sollte.
Hierbei werden verschiedene Kanäle, wie mobile Anwendungen (Applikationen), soziale Netzwerke (facebook, twitter), digitale Informationsmedien im öffentlichen Raum (sog. Infoscreens), SMS, Email, Radio- und TV-Sender zur schnellstmöglichen Verbreitung einer Vermisstenmeldung eingebunden.
Dem Zeitraum unmittelbar nach einer möglichen Kindesentführung wird so in der Ansprache an die Bevölkerung größtmögliche Bedeutung zugeschrieben.
Die Kriterien, die zur Auslösung eines AMBER Alert führen, sind hierbei sehr eng gefasst.
Es muss sich bei der vermissten Person der gesetzlichen Definition nach um ein Kind (< 14 Jahre) handeln. Zudem muss eine konkrete und akute Gefährdungssituation, beispielsweise eine Entführung, erkennbar sein.
Zusätzlich zu allen anderen Suchmaßnahmen stehen bei der Auslösung eines AMBER Alert bundesweit 2.674 digitale Screens mit Bildflächen in U- und S-Bahnstationen, in Fernbahnhöfen, Shopping-Malls und an Flughäfen für eine umgehende Alarmierung der Bevölkerung zur Verfügung.
Bei der Auslösung eines AMBER Alert werden bei Nutzung der zur Verfügung stehenden digitalen Medien zeitnah bundesweit > 3,5 Mio Menschen zu dem betreffenden Vermisstenfall alarmiert.
In Deutschland wurde das AMBER Alert System von der Initiative Vermisste Kinder realisiert.
Weitere Informationen zum AMBER Alert unter: www.vermisste-kinder.de










