(openPR) Die Coaching Akademie Heidi Reimer veranstaltet vom 30.9. – 4.10.2013 zum 4. Mal die Zusatzqualifikation zum Teamcoach. Die 5-tägige Fortbildung findet in der Abtei Niederaltaich / Donau statt.
Das eingespielte Ausbildungsteam Heidi Reimer und Brigitte Speicher arbeitet mit praxisorientierten Fallstudien. Im Fokus stehen die Auftrags- und Zielklärung im Coaching-Prozess sowie die gezielte Konzeptentwicklung.
Heidi Reimer, Inhaberin der Akademie erklärt: „ Eine professionelle Auftragsklärung ist ein MUSS, wenn man Teams zielführend unterstützen möchte. Kunden verwenden bei ihren Anfragen oft den Begriff „Teamworkshop“. Genauso werden eine Teamentwicklung oder ein Teamcoaching angefordert. Die Begriffe werden synonym genutzt. Der Kunde weiß häufig nicht, welche konkrete Maßnahme zielführend ist. Deshalb sind wir Profis gefragt, den Kunden durch eine professionelle Auftragsklärung dabei zu unterstützen, herauszufinden, welcher Prozess für seine Fragestellung sinnvoll ist.“
Die Teamentwicklung ist ein Gruppenprozess zur Verbesserung der Zusammenarbeit. Typische Anlässe für eine Teamentwicklung sind:
- Start bzw. Neustart eines Teams
- Bestandsaufnahme der bisherigen Arbeit
Heidi Reimer erläutert: „Wenn Kunden eine Teamentwicklung anfragen, sollten wir immer genau hinsehen. Denn hinter der Aussage „wir wollen einfach mal was für unser Team tun und schauen, wie wir die Zusammenarbeit verbessern können“ verbergen sich oft Konflikte, die möglicherweise längst eskaliert sind. Und dann sind wir in einem ganz anderen Feld unterwegs: im Teamcoaching.“
Ausgangspunkt für ein Teamcoaching ist ein konkreter Problemdruck im Team. Typische Anlässe für ein Teamcoaching sind:
- Unterschiedliche bzw. unklare Ziele und Interessen im Team
- Diffuse Aufgabenverteilung und Zuständigkeiten
- Unzureichende Anerkennung / fehlendes Feedback
- Beziehungskonflikte
- Ineffiziente Arbeitsorganisation / Arbeitsüberlastung
Auftrags- und Zielklärung im Teamcoaching
Die Auftrags- und Zielklärung für einen Teamcoaching-Prozess unterscheidet sich deutlich von der des Einzelcoachings. Der Kunde im Coaching-Prozess ist das gesamte Team. Der Auftraggeber ist meist die direkte oder die nächst höhere Führungskraft, die fast immer die Zielsetzung für den Prozess im Vorfeld definieren will.
Das alles macht deutlich, wie wichtig es ist, in den Vorgesprächen genau hinzuhören, um was es geht. Denn manchmal wird sogar versucht, „versteckte“ Aufträge an den Teamcoach zu geben. Da, wo Führung versagt hat, hofft man auf den externen Coach.
Auch die klare Abgrenzung von zu hohen Erwartungen an den Prozess erfordert manchmal ein wenig Mut und kann sogar zur Ablehnung eines Auftrages führen. Im Vorgespräch mit den Auftraggebern ist ganz konkret zu klären, mit welcher Zielsetzung das Coaching geplant ist.
Folgende Fragen sollten vom Auftraggeber beantwortet werden:
- Worum geht es und weshalb wird der Kunde gerade jetzt aktiv?
- Wie sieht die aktuelle Situation des Teams aus?
- Mit welchem Ziel ist dieses Coaching angedacht worden?
- Was soll anschließend anders/besser sein? Weshalb ist das wichtig? Und für wen?
- Wer will was? Wie steht das Team zu dem geplanten Coaching?
- Gab es für dieses Team schon einmal ein Coaching?
- Welche Erwartungen gibt es an den Coach?
-Welche Rahmenbedingungen gelten für das Team?
Nicht immer fällt es den Auftraggebern leicht, diese Fragen zu beantworten, doch ein professioneller Teamcoach begleitet schon hier mit unterstützenden Interventionen, damit der gesamte weitere Prozess erfolgreich wird.
Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation zum TeamCoach finden Sie unter http://www.coaching-akademie-reimer.de/fortbildung/zusatzqualifikation-teamcoach/zusatzqualifikation-teamcoach.html












