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Das Wetter vom 6. Januar 2006

06.01.200608:47 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Hoch Andreas übernimmt an den kommenden Tagen das Regiment und gibt es nicht mehr so schnell wieder ab. Daraus lässt sich auch über das Wochenende hinaus trockenes und mäßig kaltes Wetter mit mäßigen Nachtfrösten ableiten. Das prophezeien uns die Wetterfrösche des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. Mit der zunehmenden Südkomponente in der Strömung setzt sich eine leichte Milderung auf den Gipfeln der Mittelgebirge oberhalb von rund 1000 Metern ü. NN durch, sodass auch dort die Werte nur knapp unter dem oder um den Gefrierpunkt liegen.



Zunächst müssen wir heute aber nochmals viele Wolken und örtlich ein paar Tropfen oder Flocken überstehen. Die Sonne hat die besten Karten noch im Südwesten und Süden des Landes sowie an der Ostseeküste. Dort stattet sie ab und zu einen Besuch ab. AmAlpenrand scheint sie auch wieder längere Zeit ungestört. Im größten Teil des Landes bleibt es aber nach wie vor trocken. Die Temperaturen liegen im Osten und Nordosten sowie am Alpenrand um den Gefrierpunkt und steigen am Rhein auf 2 bis 5 Grad an. Nachts bleibt es nur dort, wo der Himmel bedeckt bleibt, frostfrei. Sonst liegen die Tiefstwerte in den Tälern je nach Bewölkung zwischen 0 und minus 5 Grad, am schneebedeckten Alpenrand bei klarer Nacht minus 15 bis minus 20 Grad.

Morgen, am Samstag nehmen die Auflockerungen zu. Die Sonne kann vor allem im Süden des Landes, örtlich auch im Westen und Nordosten, einige Akzente setzen. Bei den Temperaturen tut sich herzlich wenig. Nachts klart es einigerorts auf, so dass mit mäßigen Nachtfrösten um minus 5 Grad gerechnet werden muss. Hingegen sinken die Werte in den trüben Gebieten nachts kaum ab.

Der Sonntag wird dann vielfach freundlich mit viel Sonne und die Wolken sind in der Unterzahl. Nur vereinzelt hält sich hochnebelartig bedecktes, trübes Wetter den ganzen Tag. Dort bleiben folgerichtig auch die Temperaturen bewegungslos, während sie sonst bis zum späten Mittag nach frostigem Beginn im Westen meist aus dem frostigen Bereich herauskommen und Werte um 2 Grad erreichen. Im Osten bleiben die Werte meist knapp unter dem Gefrierpunkt hängen.

Auch der Beginn der neuen Woche bringt erst einmal kaum Änderungen. Um die Wochenmitte herum steigt allerdings das Hochnebelrisiko in den Tälern an. Insgesamt bleibt es aber ein ereignisarmes Wetter, dessen Ende noch nicht absehbar ist.

Immerhin bieten die Mittelgebirge meist ausreichende Schneeverhältnisse für die Wintersportfreunde - besonders im Osten und Süden des Landes.

Ein klein wenig Spannung für unser Wetter könnte allein die Entwicklung des sich zu Beginn der neuen Woche über Südosteuropa bildenden schwachen Kaltlufttropfens versprechen. Er entsteht aus der an der Ostseite von Hoch Andreas über Nordwestrussland im Augenblick südwärts vordringenden sehr kalten Arktikluft. Doch nur ein kläglicher Rest hiervon findet den Weg nach Südwesten um das Hoch herum und erreicht im Verlauf dieses Wochenendes Rumänien, Bulgarien, den Balkan und den Norden der Türkei und beginnt nächste Woche sein Eigenleben.
Da sein Verhalten schwer berechenbar ist, könnte er zumindest die Osthälfte unseres Landes im Lauf der zweiten Wochenhälfte erreichen und für mehr Wolken sowie für Abkühlung in den Bergen sorgen. Niederschläge dürften aber im Wesentlichen Fehlanzeige bleiben. Dazu ist das Kältegebiet zu schwach ausgeprägt.

Eine grundsätzliche Umstellung der Wetterlage mit nennenswerten Schneefällen ist aber nächste Woche nicht in Sicht. Ein neuer Wintereinbruch mit Schneefällen und neuer Kaltluft aus Norden dürfte erst zu Beginn der letzten Januardekade um den 20.1.06 herum bevorstehen.

Bis zum nächsten Mal,

Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress

Pressekontakt:

V.i.S.d.P. und Ansprechpartner für weitere Informationen und Bildmaterial:
Herr Florian Hirschmann

meteoXpress Ltd.
Niederlassung Deutschland

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