(openPR) Interview Lift2Go Juli 2013
Mieten, sparen, selber fahren
Harald Kuhnle hat jahrzehntelange Erfahrung im Vermieten von Arbeitsbühnen. Nun gründete er mit
Lift2Go ein Franchiseunternehmen für Arbeitsbühnenvermietung, dass es erfolgreichen
Unternehmern ermöglicht, ein zweites Standbein aufzubauen. Voraussetzungen sind technisches
Verständnis und Stellfläche auf dem Firmengelände. Wir fragen in einem Gespräch nach den
Hintergründen.
Sie sind gelernter Malermeister. Wie kamen Sie auf den Schwerpunkt Vermietung von
Arbeitsbühnen?
Harald Kuhnle: Mein Vater, Herbert Kuhnle, hat vor 53 Jahren einen Malerbetrieb
gegründet. 1973 hat er die erste Arbeitsbühne in den Betrieb übernommen als
Alternative zum Gerüst und um eine Vermietung aufzubauen. 1985 bin ich als
Malermeister eingetreten und habe 1990 den Betrieb übernommen. Nach und nach
wurde der Schwerpunkt Arbeitsbühnenvermietung zu unserem Hauptgeschäft.
Was für Gründe hat Sie dazu bewogen den Schwerpunkt auf Arbeitsbühnen zu
belegen?
Wir beobachten und analysieren den Markt schon immer sehr genau. Die Sparte
Arbeitsbühnen ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen. Vor allem im Bereich
der LKW-Arbeitsbühnen ist der Markt stärker geworden. Der Bedarf wächst und ist
weiter steigend. Die Arbeiten, die mit Hilfe unserer Bühnen erledigt werden, müssen
gemacht werden, zum Beispiel Baumbeschnitt. Deshalb haben wir uns komplett auf die
Vermietung von LKW-Arbeitsbühnen konzentriert.
Jetzt hatten Sie die Idee, ein Franchiseunternehmen für Arbeitsbühnenvermietung zu
entwickeln. Wie kam es dazu?
Nach einem Markteinbruch 2008, den wir relativ stabil überstanden haben,
überlegten wir, wie wir unsere Stärke und Vorteile weitergeben können. Expansion,
bzw. weitere Niederlassungen waren die erste Idee, doch zu aufwändig in der
Umsetzung. Dann fragten wir uns, warum sollen wir unsere Erfahrungen nicht
weitergegeben und gemeinsam mit Partnern davon profitieren? So war die
Franchiseidee geboren.
Wie funktioniert Ihr Fanchisesystem/konzept?
Wir geben unser Knowhow an unsere Franchisepartner weiter. Wir erklären, welche
Bühnen er für welche Einsatzzwecke braucht und zeigen ihm wie er seine Zielgruppen
anspricht. Auch in rechtlichen Fragen bieten wir Unterstützung, etwa wie die Verträge
aussehen müssen.
Um Partner zu werden, zahlt er eine Eintrittsgebühr von 12.500 Euro, das ist im Grunde
eine Gebühr für die ersten 100 Fehler, die unsere Partner dank unserer Anleitung und
Erfahrungen nicht machen. Je nach gewählter Paketgröße, zahlt er dann weiter einen
angepassten laufenden Beitrag und erhält laufende Marketingunterstützung und
Beratung von uns.
Interview Lift2Go Juli 2013
Was für Vorteile haben ihre Franchisepartner?
Wir stehen den Franchisenehmer bei allen ersten Schritten zur Seite. Das beginnt
beim Einkauf der Arbeitsbühnen, über rechtliche Themen bis hin zur technischen
Beratung. Dabei können wir Preisvorteile generieren: Das Leasing der Fahrzeuge ist
wesentlich günstiger in der Gruppe, hinzukommt, dass wir 36 Monate Gewährleistung
und Garantie ausgehandelt haben - Das ist einmalig in der Branche. Auch die
Konditionen der Versicherungen sind in der Gruppe besser. Außerdem erhalten unsere
Partner IPAF Schulungen, Franchisenehmer können wiederum ihren Kunden über uns
Schulungen anbieten. Langfristige profitiert er von unserer Marketingunterstützung.
Die Arbeitsbühnen sind universell einsetzbar. Die Einsatzzeiten sind meist kurzfristig und
von geringer Dauer, die Einsatzmöglichkeiten vielfältig. Die Lift2Go Selbstfahrer-
Arbeitsbühnen lassen sich problemlos mit Führerscheinklasse B (bzw. 3) fahren und
eignen sich somit ideal zum einfachen Vermieten. Das ergibt ein geschätztes
Marktpotential von rund 1,3 Millionen Euro pro Lift2Go-Niederlassung.Zum Kundenkreis
gehört jeder, der in der Höhe arbeiten muss, das sind unter anderem Dachdecker,
Lichtreklame-Betrieb, Rolladen- und Jaloulsiebauer, Privatpersonen, Maler oder
Stuckateure.
Ein Gebietsschutz von 50 Kilometern oder 800 000 Einwohner verhindert, dass der
Wettbewerb zu groß wird. Die regionale Verfügbarkeit ist das wichtigste: 90 Prozent
aller Vermietungen spielen sich in diesem Marktsegment regional ab, niemand fährt
mehr als 30-50 Kilometer, um eine Bühne abzuholen.
Wir helfen unseren Partnern erfolgreich zu sein.
Wer ist Zielgruppe?
Wir suchen keine Existenzgründer, wir suchen Leute, die mit ihrem ersten Betrieb
erfolgreich sind, und ein zweites Standbein suchen. Das Franchisesystem richtet sich an
Quereinsteiger mit einem gewissen Branchen-Knowhow, einer gewissen Stellfläche
sowie technischem Verständnis. Quereinsteiger können unter anderem
Containerdienste, Anhängervermieter, Autovermieter, Waschanlagen- und
Tankstellenbesitzer, Maler-, Gartenbetriebe, Unternehmen aus technischen
Handwerksbetrieben sein. Jedes interessierte Unternehmen wird im Vorfeld einem
Qualitätscheck unterworfen.
Blick in die Zukunft – wie sehen Ihre weiteren Pläne mit Lift2Go aus?
Wir möchten unsere Vorreiterrolle im Bereich der Selbstfahrer-Arbeitsbühne weiter
ausbauen. Zukünftig wird ein Beirat aus den Franchisenehmern gebildet, der sich
laufend trifft, wichtige Fragen und Änderungen im Markt, etwa durch gesetzliche
Vorgaben, bespricht und die Umsetzungen der Änderungen auch kontrolliert. Lift2Go
soll sich als Marke etablieren, wodurch ein Wiedererkennungswert gegeben ist. Jeder
Franchisenehmer soll auf Dauer seinen persönlichen Ansprechpartner erhalten. In vier
bis fünf Jahren möchten wir 50 Franchisenehmer haben, eine Expansion nach
Österreich ist geplant.
Weitere Informationen gibt es bei www.lift2go.de










