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Mythos oder Medizin – Macht Stress graue Haare?

12.07.201315:34 UhrMode, Trends, Lifestyle
Bild: Mythos oder Medizin – Macht Stress graue Haare?
Chronischer Stress kann uns vorzeitig ergrauen lassen
Chronischer Stress kann uns vorzeitig ergrauen lassen

(openPR) Wer kennt das nicht, vor dem Spiegel zu stehen und auf einmal völlig unvorbereitet erblickt man ein erstes graues Haar. Meist dauert es danach nicht allzu lang, bis sich die Graufärbung dann auf dem Kopf ausbreitet. Leider freuen sich nur die wenigsten über diese Entwicklung. Woher kommen aber die grauen Haare? „Darüber lasse ich mir keine grauen Haare wachsen“. Durch solche Redensarten wird deutlich, dass viele Stress als Ursache für den Farbwechsel auf dem Kopf gesehen. Stimmt das? Wissenschaftler haben den Zusammenhang von Stress und grauem Haar untersucht.


Wann man die ersten grauen Haare beim Anblick des eigenen Spiegelbildes entdecken muss, ist zunächst einmal von den Genen abhängig. Im Erbgut ist gespeichert, wie groß der Vorrat an Pigmentstammzellen ist und wie gut sich die Zellen gegen oxidativen Stress schützen können. Oxidativer Stress kann durch äußere Faktoren wie Ernährungsmangel, körperlicher Stress, psychischer Stress, UV-Strahlen, Umweltgifte, Medikamente, Verletzungen oder auch Rauchen ausgelöst werden. Wenn sich das Haar grau färbt, haben sich allzu viele aggressive Moleküle in der Haut angesammelt, die das Erbgut schädigen. Somit ist nicht nur der Alterungsprozess, sondern auch Stress eine Ursache für das ergrauen, wie ein Team japanischer Wissenschaftler herausgefunden hat (Cell, Bd. 137, S. 1088, 2009).
Die Pigmentzellen sterben noch vor dem eigentlichen in den Genen festgelegten ‚Ablaufdatum‘ ab. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Wissenschaftler der amerikanischen Duke University. Sie fanden heraus, dass chronischer Stress die DNA schädigen kann und demnach auch die Haare grau werden lässt. Also besteht tatsächlich ein direkter Zusammenhang zwischen psychischem Stress und der Menge grauer Haare auf unserem Kopf. Derzeit befinden sich die Untersuchungen zwar noch ganz am Anfang, aber die Wissenschaftler sind zuversichtlich schon sehr bald ein Medikament entwickeln zu können, das die vorzeitige Graufärbung der Haare verhindern soll.
Warum eigentlich graue Haare?
Die Haare werden grau, wenn sich die so genannten Melanozyten zurückbilden. Diese Zellen produzieren das Pigment Melanin. Melanine wiederum sind die Farbstoffe, die unsere Haarfarbe bestimmen. Jedes einzelne Haar verfügt nur über eine begrenzte Anzahl an Pigmentzellen. In bestimmtem Rhythmus sterben sie ab und bilden sich aus den vorhandenen Stammzellen neu. Aber irgendwann ist der Vorrat an Stammzellen aufgebraucht. Die Melanozyten produzieren weniger Melanin. Das Ergebnis ist graues Haar. Aber warum eigentlich grau?
Dieser optische Eindruck kommt von der Mischung aus pigmentierten und pigmentlosen Haaren. „Genau genommen wird unser Haar nicht grau – es wird weiß! Dadurch mischen sich dunkle und weiße Haare. Das Gesamtbild erscheint dann grau“, wie der Dermatologe Dr. Dirk Eichelberg (Ärztlicher Leiter der Hansaklinik Dortmund) erklärt. Also nicht graue Haare, sondern weiße Haare!
Krankheitsbedingtes graues Haar
Grundsätzlich können die Quantität und die Qualität unserer Haare, sowie deren Farbe, Hinweise auf unseren körperlichen Zustand geben. Wenn Menschen bereits vor dem 20. Lebensjahr weiße Haare bekommen, so liegt meistens auch eine Krankheit vor. Eisenmangel oder eine Schilddrüsenerkrankung können beispielsweise eine Ursache sein. Bei der Basedow-Krankheit zum Beispiel, der häufigsten Form von Schilddrüsenüberfunktion. Eine erfolgreiche Behandlung der Erkrankung kann dann sogar die ursprüngliche Haarfarbe zurückbringen.
Die neue unfreiwillige Haarfarbe kann auch ein Signal für gewisse Störungen sein, die genetischen Ursprungs, stoffwechselbedingt oder ernährungsbedingt sind. Natürlich kann schnelles Ergrauen auch vererbbar sein. Aber man sollte zumindest der Möglichkeit eines Warnsignals des Körpers nachgehen. Nach neuesten Erkenntnissen soll ein vorzeitiges Ergrauen sogar ein mögliches Zeichen für Diabetes sein.

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