(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Der Witterungswechsel kommt zu Silvester, wie es die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. bereits beim Weihnachtswetter angedeutet hatten.
Grund ist die Umstellung der Strömung auf Südwest nach Abschwächung und Abzug des Höhentiefs und des Schneetiefs Holger über dem Osten unseres Landes nach Skandinavien. Vor Schottland steht bereits ein neues Tief, Irvine, in den Startlöchern. Es bringt feuchte und deutlich mildere Luft mit vom Atlantik mit.
Morgen bleibt es nach einer lausig kalten Nacht mit Werten zwischen minus 4 Grad im Nordwesten und minus 14 Grad im Osten und Südosten bei dem seit 2 bis 3 Tagen herrschenden Dauerfrost in weiten Landesteilen. Nur im äußersten Nordwesten und an der Küste können die Werte knapp über den Gefrierpunkt ansteigen. Sonst liegen sie in den Tälern des Westens um minus 2 Grad.
Nach kurzem Zwischenhochdruckeinfluss am morgigen Freitag mit Auflockerungen in großen Landesteilen und letzten Schneeflocken in Küstennähe durch Holger startet das Unternehmen Tauwetter im Westen bereits in den Nachtstunden von Freitag auf Samstag mit Schneefällen und Eisregen.
Das führt zu glatten Straßen durch Schnee und Eis. Daher sollten Sie in dieser Nacht und am Silvestermorgen am besten zuhause bleiben und das Auto stehen lassen.
Die Niederschläge schieben sich am Samstag Früh in die Mitte unseres Landes vor. Gleichzeitig mischt sich in der Nordwesthälfte und am Rhein entlang immer mehr Regen unter den Schnee und die Niederschläge lassen etwas nach. Während des Übergangs kann es in den Morgenstunden auch zu Eisregen und ähnlichen Schweinereien kommen.
In der zweiten Tageshälfte erreichen einzelne Niederschlagsgebiete die Osthälfte. Hier fällt durchweg Schnee. Die mildere Luft setzt sich in Bodennähe im Nordwesten größtenteils, in der Mitte abgeschwächt, im Osten kaum durch. So steigen die Werte am Samstag kontinuierlich an und liegen in der Silvesternacht um 6 Grad im Nordwesten, um 4 bis 5 Grad im Rhein-Main-Gebiet und um 1 bis 2 Grad im Osten, an der Oder meist noch knapp unter dem Gefrierpunkt.
An Neujahr sind viele Wolken und einige Regenschauer zu erwarten.
Die Temperaturen liegen zwischen um 7 Grad im Nordwesten, um 5 Grad in der Mitte und bei 2 bis 3 Grad im Südosten. Die Schneefallgrenze liegt im Nordwesten über 500 Meter, steigt im Osten und Südosten aber nur wenig an.
In der neuen Woche orientieren sich die Temperaturen langsam wieder dahin, wo sie hin gehören - nach unten. Allerdings nimmt bei einer bis Dienstag in Talnähe absinkenden Schneefallgrenze die Niederschlagsneigung ab, sodass in den Tälern kaum mit Schnee zu rechnen ist. Zur Wochenmitte sind allerdings zumindest wieder Nachtfröste zu erwarten.
Einen schönen Ausklang des alten Jahres und ein gesundes und glückliches Jahr 2006 wünscht Ihnen Meteorologe Udo Baum und das gesamte Team von Wetterbote.de.
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V.i.S.d.P. und Ansprechpartner für weitere Informationen und Bildmaterial:
Herr Florian Hirschmann
meteoXpress Ltd.
Niederlassung Deutschland










