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E-Food in Deutschland

09.07.201308:22 UhrLogistik & Transport
Bild: E-Food in Deutschland
Stefan Heine, Docdata-Geschäftsführer
Stefan Heine, Docdata-Geschäftsführer

(openPR) Docdata-Geschäftsführer Stefan Heine sieht Potenzial vor allem im Luxussegment

Großbeeren, Juli 2013. Das Konzept des E-Commerce ist simpel: Kunden bestellen Waren online und lassen sich diese bequem nach Hause liefern. Beliebt sind Produkte wie Schuhe, Laptops oder Bücher. Da liegt es nahe, auch Lebensmittel über eine Online-Plattform zu ordern und Gemüse, Obst, Fleisch oder Getränke bis an die Tür gebracht zu bekommen. Das sogenannte „E-Food“ könnte eines Tages den Supermarkt ersetzen oder das Angebot zumindest erweitern. „In Deutschland findet der E-Commerce von Lebensmitteln bisher besonders im Luxussegment Anklang“, erklärt Stefan Heine, Geschäftsführer des Logistikdienstleisters Docdata. „Das liegt vor allem an der Zielgruppe und an den zu erzielenden Margen.“



E-Food versus E-Commerce
E-Food unterscheidet sich in einigen Punkten grundlegend vom allgemeinen E-Commerce. Zunächst übersteigen die Kosten für Lagerung und Transport bei einer Vielzahl der Produkte den Warenwert. Gleichfalls sind aber die Lieferung und die Retourenbearbeitung bei Lebensmitteln weitaus kritischer. „Frischeprodukte bedürfen einer ununterbrochenen Kühlkette, sonst verfällt ihre Haltbarkeit und sie verlieren ihren Wert. Das niedrige Bestellvolumen und die geringe Marge von Eiern, Frischmilch, Joghurt und Co. können den erhöhten Aufwand nicht kompensieren“, so Heine. Der Online-Handel von Delikatessen wie beispielsweise Wagyu-Fleisch, Champagner oder Kaviar ist dagegen weitaus lukrativer. Gleiches gilt für nicht verderbliche Lebensmittel.

Qualität vor Preis
E-Food ist das Online-Äquivalent zum wöchentlichen Einkauf im Supermarkt. Das heißt, der Kunde empfängt beispielsweise spontanen Besuch, will diesen bekochen und benötigt für den Abend noch Pasta, Mozzarella, Eier, Tomaten und einen Wein. Um mit dem stationären Supermarkt zu konkurrieren, erwartet der Kunde eine Same-Day-Delivery, idealerweise innerhalb der nächsten Stunden. Preislich kann sich eine solche Service-Leistung für den E-Food-Anbieter bei der Menge und der Marge aber häufig nicht rechnen. „Anders stellt sich die Situation im Luxussegment dar“, erklärt Heine. „Hier ist das Bewusstsein des Kunden für auserwählte Produkte geschärft. Der Einkauf gleicht dem Gang zum Feinkosthändler. Im Vordergrund steht die Qualität. Die Faktoren Zeit und Kosten sind eher zweitrangig.“

Toleranz für hochpreisige Produkte
Für den preisverwöhnten, deutschen Kunden gilt häufig „Geiz ist geil“. Die Kosten sind für Lebensmittel größtenteils präsent. Für einen Extra-Service wie den Lieferdienst wollen viele jedoch nicht aufkommen. Bei einem Warenwert von 20 Euro ist das Gros der deutschen Lebensmittel-Konsumenten nicht bereit, Lieferkosten von beispielsweise 5 Euro on top zu bezahlen – unabhängig davon, ob der Einkauf im Supermarkt selbst auch Kosten für Benzin oder öffentliche Verkehrsmittel nach sich zieht. „Bei exquisiten Lebensmitteln wie Trüffeln, Steaks, Weinen oder Champagner zahlen Kunden jedoch gerne mehr. Mitunter steht ein höherer Preis sogar für Qualität und Exklusivität der Produkte“, verdeutlicht Heine.

Kombination aus stationär und online
Lukrativ ist der E-Food-Markt vor allem im Multi-Channel. Einige stationäre Supermärkte bieten bereits Online-Shops an. Vorteil für den Kunden: Sie können Lebensmittel auch online ordern und am Point-of-Sale abholen. Auch in Ballungszentren kann es für E-Food-Anbieter profitabel sein, Lebensmittel ausschließlich über den Online-Shop zu verkaufen – jedoch primär regional und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Logistikdienstleister. Aufgrund der Margen und der Preissensibilität der Kunden birgt das Luxussegment im E-Food dagegen das größte Potenzial – von Online-Shops für Steak, Hummer und Fisch bis hin zu Wein oder Champagner.
Weitere Informationen zu Docdata unter www.docdata.de

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