(openPR) Alle Veränderungen – ob positiv oder negativ – bedeuten immer eine Anpassungsarbeit für die Seele.
München, Juli 2013
Alle Veränderungen gehen immer mit einer seelischen Anpassungsarbeit einher. Die Seele funktioniert meist nach dem gängigen IT-Spruch „Never change a running system“. Wenn etwas funktioniert, muss es nicht geändert werden. Dabei geht es in diesem Fall nicht darum, ob es gut oder schlecht funktioniert, Hauptsache es funktioniert.
„Das bedeutet konkret, dass alle Veränderungen mit einer seelischen Anpassungsarbeit einher gehen, auch wenn es positive Veränderungen sind“ so Rosina Geltinger, Heilpraktikerin für Psychotherapie in München. Das ist für die meisten Menschen oft sehr beänstigend, da sie sich vielleicht unwohl fühlen, nicht so glücklich sind, wie sie es erwarten oder vielleicht sogar traurig sind – und das überhaupt nicht verstehen können, weil es doch eine positive Veränderung ist.
Etwas zu verändern bedeutet immer, dass wir uns aus unserer gewohnten Komfort-Zone heraus bewegen müssen, um etwas Neues entstehen zu lassen. Und dazu müssen wir ein gewisses Maß an Mut aufbringen. „Oft spielen uns dann unsere Gedanken und unser Verstand einen Streich“ so Rosina Geltinger. Gedanken wie: „So schlimm ist es doch eigentlich gar nicht“, „Muss die Veränderung den wirklich sein“ etc. schleichen sich dann ein.
Die meisten kennen diese Situation aus beruflichen Situationen. Sobald wir nach langer Überlegung (und oft auch nach langem „Leiden“) beschlossen haben, unsere Arbeitsstelle zu kündigen und eine neue Arbeitsstelle zu beginnen, finden wir den alten Job eigentlich gar nicht mehr so schlimm.
Da kommt dann genau der Anteil in uns zum Vorschein, der Angst hat vor Veränderungen. „Und das ist vollkommen verständlich und normal“ , sagt Rosina Geltinger. Schlicht und ergreifend deshalb, weil die Seele sich nun an neue Gegebenheiten anpassen muss, und das braucht einfach Zeit, Mitgefühl und Verständnis.
Haben Sie also Verständnis und Empathie mit sich, wenn Sie sich in Entscheidungs- und Veränderungsprozessen befinden. Deuten Sie ein mulmiges, ungutes Gefühl nicht automatisch als „Zeichen“, z.B. der neue Job ist doch nichts für mich. „Ihre Seele braucht Zeit dies zu verarbeiten – nicht mehr aber auch nicht weniger“ so Rosina Geltinger. „Natürlich kann ein mulmiges Gefühl oder Angst auch ein Zeichen dafür sein, dass die getroffene Entscheidung nicht die Richtige ist“ so Frau Geltinger weiter. Daher ist es wichtig, einen guten Kontakt mit sich selbst zu haben, um sich und seine Reaktion selbst gut einschätzen zu können.
Bei großen und schwerwiegenden Entscheidungen ist es daher sehr ratsam, sich Hilfe bei einem Coach (berufliche Themen) oder Therapeuten/Berater (privaten Themen) zu holen, um einen Entscheidungs- und Veränderungsprozess gut durchzuarbeiten.













