(openPR) National Instruments, einer der weltweiten Marktführer auf dem Gebiet der virtuellen Instrumentierung, präsentiert neue Hard- und Softwaretechnologien für die Entwicklung verteilter Messsysteme. Steht eine offene Software zur Verfügung, so kann ein Messsystem zahlreiche Bustechnologien nutzen, darunter USB, LAN/Ethernet, GPIB, PCI und PCI Express. Die Einsatzmöglichkeiten hängen von den Anforderungen der Anwendung hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Entfernung zwischen Knotenpunkten ab. NI, das zu den Marktführern auf dem Gebiet der Gerätesteuerung gehört, gab kürzlich die Einführung von National Instruments LabVIEW 8 bekannt. Diese Entwicklungsumgebung umfasst neue Funktionen für das automatische Herunterladen und Installieren von LabVIEW-Plug&Play-Gerätetreibern. Anwender haben jetzt die Möglichkeit, Treiber für mehr als 4000 Geräte von über 200 Anbietern auf www.ni.com auszuwählen. Dazu gehören über 90 USB- und über 270 LAN/Ethernet-Geräte.
Dank dieser Treiber können sie problemlos jedes Gerät an NI LabVIEW anbinden, da das Bussystem zwischen dem Gerät und dem PC abstrahiert wird. Welches Bussystem gewählt wird, spielt dabei keine Rolle.
Für die Synchronisation verteilter Systeme zeigt NI die neue Schnittstelle NI PCI-1588, das erste PCI-Gerät gemäß dem Branchenstandard IEEE 1588 für verteilte Synchronisation über LAN. Mithilfe der Zeitsynchronisation gemäß IEEE 1588 (Precision Time Protocol) bietet diese Schnittstelle eine Lösung für Anwender, die mehrere Geräte über LAN mit einer Präzision unterhalb des Mikrosekundenbereichs synchronisieren. NI zeigt außerdem, wie Anwender die in PXI vorhandenen Synchronisationsfunktionen für gemeinsame Referenztakte, Abtasttakte, Trigger und Ereignisse nutzen können, um innerhalb eines lokalen Systems größere Präzision zu erzielen.
Im Bereich leistungsstarke modulare Messsysteme demonstriert National Instruments, wie Bussysteme wie PCI und PCI Express sowohl die höchste Bandbreite als auch die geringste Latenzzeit bieten können. Für PCs und Laptops mit Steckplätzen für PCI Express und ExpressCard präsentiert NI neue MXI-Geräte, die einen kontinuierlichen Durchsatz von bis zu 110 MB/s mit PXI/CompactPCI-Systemen liefern. Im Vergleich zu bisherigen MXI-Lösungen ist dies eine Steigerung von 40 Prozent. Für die nächste Generation industrieller Messsysteme mit hoher Bandbreite und geringer Latenzzeit bietet NI zudem eine Vorschau auf den neuen PXI-Express-Standard, der im September von der PXI Systems Alliance verabschiedet wurde. Dieser erhöht die Bandbreite von PXI-Systemen um das 45-Fache auf 2 GB/s pro Steckplatz. Die Abwärtskompatibilität zu bestehenden PXI-Systemen bleibt erhalten. Außerdem veranschaulicht NI diese Kompatibilität zwischen PXI Express und vorhandenen PXI-Modulen und -Backplanes.
Für verteilte Anwendungen mit großen Abständen zwischen Knotenpunkten umfasst LabVIEW 8 eine neue Funktion für den Austausch von Informationen zwischen mehreren intelligenten Knoten in LabVIEW über ein Netzwerk, wozu eine einzige, einheitliche Schnittstelle genutzt wird. Dieselbe Technologie kann ebenfalls zwischen lokalen intelligenten Knotenpunkten in LabVIEW eingesetzt werden. Bei gängigen textbasierten Sprachen und in früheren Versionen von LabVIEW erforderte diese Kommunikation bisher einen erheblichen Programmieraufwand und spezielle Protokolle für verschiedene Knoten. Dank dieser neuen innovativen Funktionalität wird die Entwicklung von verteilten Anwendungen so unkompliziert wie die Entwicklung einer Anwendung für ein einzelnes Gerät. So können Anwender Messsysteme ganz einfach erstellen, verteilen und synchronisieren.
Über National Instruments
National Instruments (www.ni.com) ist Pionier auf dem Gebiet rund um die Technologien der Mess- und Automatisierungstechnik und einer der Marktführer im Bereich der virtuellen Instrumentierung – einem revolutionären Konzept, das die Art und Weise, wie Ingenieure und Wissenschaftler Mess- und Automatisierungslösungen realisieren, grundlegend verändert hat. Durch die Nutzung des PCs und damit verwandter Technologien ermöglicht die virtuelle Instrumentierung erhöhte Produktivität bei gesenkten Kosten mittels leicht integrierbarer Software wie etwa der grafischen Entwicklungsumgebung NI LabVIEW und modularer Hardware wie PXI-Modulen für die Datenerfassung, Gerätesteuerung und industrielle Bildverarbeitung. Das im texanischen Austin beheimatete Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 3700 Mitarbeiter und unterhält Direktvertriebsbüros in 40 Ländern. Im Jahr 2004 zählten mehr als 25000 Firmen in über 90 Ländern der Welt zu National Instruments' Kunden. In den vergangenen sechs aufeinander folgenden Jahren kürte das Wirtschaftsmagazin FORTUNE NI zu einem der 100 arbeitnehmerfreundlichsten Unternehmen in den USA. Bei einem vom Wirtschafts- und Finanzmagazin Capital und dem Kölner Forschungs- und Beratungsunternehmen psychonomics AG durchgeführten Wettbewerb wurde die deutsche Niederlassung des Unternehmens 2004 und 2005 zu einem der 50 besten Arbeitgeber Deutschlands gewählt.
NI-Aktien werden unter dem Kürzel NATI an der Nasdaq gehandelt. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie vom NI Investor Relations Department unter der Telefonnummer +1 512 683-5090, per E-Mail an
Aktuelle Informationen zu Verfügbarkeit und Preisen der einzelnen Produkte finden Sie im Online-Katalog unter ni.com/products/d.
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