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IDG-Studie: Unternehmen schöpfen Potenzial ihres Informationskapitals nicht aus

03.07.201316:48 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Eschborn, 3. Juli 2013 – Eine weltweite IDG-Umfrage im Auftrag von Information Builders belegt die Diskrepanz zwischen BI-Investitionen und einer effizienteren, umfassenderen Nutzung.

Information Builders, einer der führenden Anbieter von Business-Intelligence (BI)-, Datenintegritäts- und Integrations-Lösungen, hat auf seiner „2013 Summit User Conference“ Details aus einer weltweiten Studie zur Effektivität des Informationsmanagements in Unternehmen vorgestellt. Durchgeführt wurde die Umfrage von IDG Business Research Services. Eines der zentralen Ergebnisse: Unternehmen kennen die enormen Möglichkeiten eines unternehmensweiten Informationsmanagements, nutzen das Potenzial aber nur unzureichend aus.



Weltweit wurden für die Studie 401 Personen befragt, darunter IT-Manager, fachliche Entscheider, Knowledge Worker und operativ tätige Mitarbeiter. Die Mehrheit der Befragten (75 Prozent) ist der Meinung, dass Informationen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung strategischer Ziele im Geschäftsalltag bilden. Allerdings sind Unternehmen nicht in der Lage, den maximalen Nutzen mit ihren Informationen zu erzielen, da der Datenzugriff zu stark auf die Anforderungen des Managements und der Knowledge Worker ausgerichtet ist. Weniger als 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Ausweitung des Datenzugriffs auf operative Mitarbeiter notwendig sei, nur 50 Prozent sprechen sich für eine Einbeziehung von Kunden aus und weniger als ein Drittel ist der Meinung, dass Unternehmen wichtige Informationen auch mit Partnern und Lieferanten teilen sollten.

Das mangelnde Verständnis der Unternehmen für die Bereitstellung zentraler Daten für operative Mitarbeiter ist nicht das einzige Defizit des betrieblichen Informationsmanagements. Die Studie fand heraus, dass Anwender BI-Informationen bevorzugt über einfache, interaktive, jobspezifische Self-Service Apps und Reports beziehen wollen, statt Dashboards oder komplexe Analyse-Tools einzusetzen. Unternehmen bevorzugen jedoch weiterhin den Tool-zentrierten Ansatz. Auf die Frage, welcher der beiden Ansätze den Benutzerkomfort verbessern und für eine weitere BI-Verbreitung im Unternehmen sorgen würde, entscheiden sich 55 Prozent für den Einsatz leistungsfähiger Analyse-Tools statt für die Nutzung von Information Apps für wichtige Businessfragen. Dies legt den Schluss nahe, dass viele Unternehmen ihre Informationsmanagement-Entscheidungen einzig aus der Perspektive der Knowledge Worker und Manager treffen.

Die Befunde werden weiter gestützt durch die Häufigkeit, mit der Unternehmen Feedback von unterschiedlichen Benutzergruppen einholen. Über 80 Prozent befragen regelmäßig das obere und das mittlere Management, um deren Informationsbedürfnisse zu ermitteln. Immerhin noch 70 Prozent interessieren sich für Feedback der Knowledge-Worker. Deutlich weniger Interesse gibt es am Informationsbedürfnis der operativen Mitarbeiter und externer Gruppen. Um eine maximale Wertschöpfung aus dem Informationskapital zu erzielen, müssen Unternehmen die jeweiligen Bedürfnisse unterschiedlicher Benutzergruppen berücksichtigen. Dann können sie ihre BI-Investitionen als Mittel zur umfassenden rollenspezifischen Informationsverteilung einsetzen, statt sie auf komplexe Analysefunktionen für wenige zu reduzieren.

„Unternehmensdaten haben einen Multiplikationseffekt und ihr Wert steigt, wenn sie von möglichst vielen Anwendern aktiv genutzt werden“, sagt Gerald Cohen, CEO und President von Information Builders. „Unsere Umfrage zeigt ganz klar: Während einerseits Unternehmen dieses Konzept verstehen, gelingt es ihnen andererseits nicht es umzusetzen, denn wichtige Daten sind für operativ tätige Mitarbeiter und andere Interessenten nicht zugänglich. Weiterhin hat die Umfrage gezeigt, dass Mängel bei der Datenqualität und Probleme bei der Datenintegration wesentliche Hindernisse bei der weiteren Verbreitung darstellen. Es ist unerlässlich, dass Unternehmen diese Hürden überwinden, die Informationslücken schließen und sicherstellen, dass die Technologie-Entscheidungen auf die Anforderungen der Endanwender abgestimmt werden. Nur wenn alle internen und externen Beteiligten Zugriff auf Daten haben, die sie für Entscheidungen benötigen, können Unternehmen die maximale Wertschöpfung aus ihrem Informationskapital erzielen.“


Diese Presseinformation kann auch unter www.pr-com.de abgerufen werden.

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