(openPR) Wer eine Stereo-Anlage oder ein Heimkino sein Eigen nennt, kennt das Problem: Man(n) kauft sich sündhaft teures Equipment, welches bei einem Bekannten oder im Hifi-Studio hervorragend geklungen hat. Zuhause wartet dann das böse Erwachen. Unangenehm scharfe Höhen, schwammiger Bass, die Stereobühne breit und die Präzision mangelhaft. Häufig werden solche Effekte den Lautsprechern oder gar der Elektronik zugeschrieben. Fast immer liegt die schlechte Audiowiedergabe jedoch an der jeweiligen Raumakustik. Eine schlechte Raumakustik können Sie auch daran erkennen, dass Gespräche mit mehreren Personen oder über größere Entfernungen unangenehm und das Verständnis schlecht sind. Der Raum hallt relativ lange nach und es treten Echos auf.
Der Grund:
Moderne Räume sind häufig schlicht und clean gestaltet. Glatte Oberflächen, Gasfronten und Fliesenböden sind sehr schallhart. Dadurch bieten sich für den Schall jede Menge starke Reflexionsmöglichkeiten. Diese Reflexionen sorgen für sogenannte Spiegelschallquellen, es scheint also, als würde der Schall direkt aus der Wand kommen. Das sorgt für ein unangenehmes Raumklima und bei Wiedergabe von Musik oder Film für schlechten Sound.
Die Lösung:
Natürlich gibt es Möglichkeiten, diese Schallreflexionen zu verhindern, sogenannte Schallabsorber (http://www.design-heimkino.de/produktprogramm/schallabsorber/) für die Wände oder Deckensegel (http://www.design-heimkino.de/produktprogramm/akustik-deckensegel/). Mit diesen Akustik-Elementen lässt sich der Nachhall deutlich senken. Ihr Raumklima wird es Ihnen danken.
Im Falle der akustischen Optimierung eines Hifi-Systems, spielt nicht nur der allgemeine Nachhall (RT 60) eine Rolle, sondern viele weitere akustische Parameter. So haben die sogenannten frühen Reflexionen einen gewaltigen negativen Einfluss auf den Klang. Die Positionen diese Reflexionen wird am einfachsten mit der sogenannten Spiegel-Methode ermittelt. Hierzu setzt man sich an den Hörplatz und bewegt einen imaginären Spiegel an allen Wänden entlang. An den Stellen, wo man die Lautsprecher sehen könnten, sollte ein Absorber platziert werden. Natürlich gilt diese Regel auch für die Decke und den Boden. Am Boden können starke Reflexionen mit einem möglichst langfloorigen Teppich vermieden werden.











