(openPR) Berlin/Ulaanbaatar: Ulaanbaatar war die erste Station der „Business Mission nach der Mongolei und China“ unter dem Dialogthema „Green Cities – Green Industries – The Ulaanbaatar Conference 2013“. Die vom German Global Trade Forum Berlin in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Magdeburg, der Botschaft der Mongolei in der Bundesrepublik, den Niederlassungen der Ge-sellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Magdeburg und Ulaanbaatar („Deutsche Zusammenarbeit“), dem Deutsch-Mongolischen Unternehmerver-band und dem in Berlin ansässigen „Mongolisch-Deutschen Wirtschaftsklub eV“ organisierte Delegationsreise endete mit einem für die Beteiligten unerwartet po-sitiven Ergebnis.
Die demokratische Mongolei ist Deutschlands strategischer Partner in Asien und darüber hinaus wichtige Rohstoffbasis. Nicht erst seit der jüngsten Erschließung der gigantischen Rohstoffvorkommen orientiert sich die Mongolei an der Zu-sammenarbeit mit Deutschland.
Kernstück der Modernisierung sind dabei die "Urbane Stadtentwicklung", die energetische Bestandssanierung, der Aufbau einer modernen Verkehrsinfrastruk-tur, Entsorgungswirtschaft und Logistik, Erschließung der Rohstoffvorkommen sowie die Entwicklung produktionsnaher Dienstleistungen. Die "kleine, große Mongolei" orientiert sich an deutschen Vorbildern und Maßstäben, nimmt des-sen ungeachtet aber auch die globale Wettbewerbssituation aufmerksam zur Kenntnis.. Eine gute Ausgangsbasis für die deutsche Wirtschaft und Wissen-schaft, sich vor Ort mit eigenen Angeboten zu empfehlen. "Ihr müsst Euch die Aufträge selbst abholen" ist die Empfehlung des amtierenden mongolischen Bot-schafters an die deutsche Wirtschaft. Grund genug, der Einladung und Aufforde-rung zu folgen und die Gelegenheit für einen Besuch in der Hauptstadt der Mon-golei zu nutzen. Die Erwartungen der Teilnehmer der „Business Mission to Mongolia and China“ des German Global Trade Forum Berlin und der Landes-hauptstadt von Sachsen-Anhalt Magdeburg waren groß. Sie wurden nicht nur nicht enttäuscht, sondern im Gegenteil: Gewaltig übertroffen. Fast jeder Teil-nehmer und Entscheidungsträger verließ die Mongolei mit einem Projektvor-schlag oder Kooperationsangebot. Erfreulich auch die politischen Ergebnisse: Die Mongolei und ihre Hauptstadt unterstützen die internationale Metropolenko-operation und die Dialogplattform „Green Cities- Green Industries – The City Conferences“.
Die Entscheidungsträger und Menschen in der Mongolei sind offen, freundlich, herzlich und vor allem daran interessiert, die nach Jahren der Herrschaft fremder Mächte wieder gewonnene Freiheit vor den Begehrlichkeiten großer Nachbarn zu verteidigen. Eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland und Japan, zuneh-mend aber auch mit Südostasien, soll und muss dies gewährleisten. Eine große Verantwortung zugleich aber auch für diejenigen, die die Erwartungen der mon-golischen Partner erfüllen sollen. An die 30.000 Mongolen mit Deutschkenntnis-sen sind bei einem großen Land mit einer nicht einmal Berlin entsprechenden Bevölkerungsgesamtzahl eine beachtliche Größe, die beste Voraussetzungen für ein wirtschaftliches Engagement vor Ort schaffen. Die Rohstoffbasis und die damit verbundenen Hoffnungen sind ein gewichtiges Argument, von besten Ausgangsbedingungen für ein wirtschaftliches Argument auszugehen.
Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat aus deutscher Sicht neben der KfW die Federführung bei der Sicherung der Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit mit Deutschland. Ihre Arbeit entspricht in vollem Umfang den Zielvorstellungen der Delegationsteilnehmer und Organisatoren der Business Mission. Ausdrücklich firmiert das Büro der GIZ unter dem Motto „Deutsche Zusammenarbeit“. Eine gute, verlässliche und überzeugende Zusammenarbeit, die sich nicht allein auf die Wirtschaft beschränkt. Großen Wert legen die Ver-treter der GIZ auf die Förderung Bildung und Kultur. Genau das ist es, was ver-bindet.
Die Ergebnisse: Die Regierung der Mongolei und die Hauptstadt Ulaanbaatar empfehlen sich als aufgeschlossene und strategische Partner. Sie fördern und be-grüßen die Zusammenarbeit auf der Grundlage der internationalen Wirtschafts- und Dialogplattform „Green Cities – Green Industries“ und begleiten sinnvolle und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Angebote mit großem Interesse. Unterneh-men aus Deutschland treffen auf eine ideale „Kulturinfrastruktur“ und können das Potenzial vieler Deutsch sprechender Mongolen unmittelbar nutzen.
Aus dem Dankschreiben des German Global Trade Forums an die Netzwerk-partner:
„Der Botschaft der Mongolei in der Bundesrepublik, der GIZ und den Vereinen und Netzwerkpartnern der deutsch-mongolischen Wirtschaftsbeziehungen in der Mongolei und Deutschland sowie den vielen hochqualifizierten Alumnis gilt vorab nicht nur großer Dank, sondern auch ein großes Lob. Ihre Arbeit zeigt große praktische Fähigkeiten, die für Unternehmen und Projekte wichtig und vor allem sehr effektiv sind. Das schätzen wir und dies kommt den Beziehungen in hervorragender Weise zugute. Für private Unternehmen und Initiativen, die die Erschließung neuer Märkte selbst finanzieren und nicht auf öffentliche Mittel zu-rückgreifen wollen, ist das Funktionieren guter Netzwerke von großer Bedeu-tung. Nur dadurch und ein unmittelbares Engagement ist die Nachhaltigkeit der Bemühungen gesichert.
Wir haben uns sehr willkommen gefühlt und ich darf im Namen der mitreisen-den Stadt- und Unternehmensvertreter mitteilen, dass die Gespräche durchweg von großem praktischem Nutzen waren, da alle Unternehmer unmittelbare Pro-jektgespräche führen und die Grundlagen für die Fortsetzung konkreter Projekt-vorschläge bereits in diesem Sommer führen konnten. Die Mongolei und ihre ak-tiven Menschen sind eine verlässliche Basis für die Zusammenarbeit und wir sind zuversichtlich, dass wir Erfolge erzielen werden. Die Ergebnisse und dabei gewonnenen Erfahrungen werden wir in den nächsten Tagen in verschiedenen Presseerklärungen veröffentlichen, die natürlich auch als Anregung dienen sol-len, sich den weiteren Aktivitäten anzuschließen.
Sobald die in der Zwischenzeit liegen gebliebene Arbeit aufgearbeitet ist, wer-den sich auch unsere Teilnehmer melden und sich direkt an Sie wenden.
Das German Global Trade Forum Berlin wird sich der Mongolei mit noch mehr Aufmerksamkeit widmen. Wir werden nicht allein in Berlin gerne Gastgeber qualifizierter Delegationen aus der Mongolei sein und weitere Wirtschaftsveran-staltungen durchführen oder begleiten, sondern bereits Ende November in Zu-sammenarbeit mit der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt die nächste "Green Cities - Green Industries - The Magdeburg Conference 2013" mit großem Be-gleitprogramm in Berlin und Magdeburg durchführen, zu der wie Sie und Ihre Partner herzlichst einladen. Delegationen aus den Partnerstädten und den asiati-schen Metropolen Harbin, Qingdao, Shenyang, Bangkok, Hanoi, um nur einige zu nennen, werden eingeladen werden.“













