(openPR) Das Münchener Rachel Carson Center organisiert den in diesem Jahr weltweit größten Umweltgeschichtskongress: Die ESEH-Konferenz „Circulating Natures: Water – Food – Energy“ findet vom 21. bis 24. August 2013 in München statt.
München, 1. Juli 2013. Die siebte Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Umweltgeschichte (ESEH) wird dieses Jahr vom 21. bis 24. August in München unter dem Titel “Circulating Natures: Water – Food – Energy” stattfinden. Organisiert wird sie vom Rachel Carson Center for Environment and Society, das in München als eines der weltweit größten Forschungszentren im Bereich der Umwelt- und Geisteswissenschaften ansässig ist.
Die ESEH-Konferenz findet seit 2001 alle zwei Jahre jeweils in einem anderen Land statt. In diesem Jahr gilt sie als die weltweit größte Konferenz im Bereich der Umweltgeschichte. Im Zentrum der viertätigen Veranstaltung stehen wichtige Umweltthemen wie Ressourcenknappheit, Nahrungssicherheit oder Energieversorgung, aber auch Klimaveränderung, Naturschutz oder Wasserwirtschaft.
„Umwelthistoriker gehen davon aus, dass man aus der Vergangenheit auch für die Zukunft lernen kann. Immer deutlicher erkennen wir im 21. Jahrhundert, dass der Planet Erde nur begrenzte Flächen und Ressourcen zur Verfügung stellt und die Menschen im Begriff sind, ihre natürliche Umwelt zu zerstören,“ meint Professor Christof Mauch, der derzeitige Präsident der Europäischen Gesellschaft für Umweltgeschichte. Zusammen mit Professor Helmuth Trischler vom Deutschen Museum leitet er das Rachel Carson Center.
Die Konferenz steht unter dem Motto „Circulating Natures“: „Natur ist zwar immer etwas Lokales, aber die Natur beinhaltet auch Rohstoffe, Menschen und nichtmenschliche Lebewesen – und die bewegen sich über den gesamten Globus,“ so Mauch weiter. Nicht Extraktion, sondern Austausch, nicht Lineares, sondern Zyklisches müsse die Grundlage zukünftiger Veränderungen in Umwelt und Gesellschaft sein.
Mehr als 600 WissenschaftlerInnen aus aller Welt werden erwartet
Zum Münchner Kongress werden mehr als 600 WissenschaftlerInnen, darunter auch zahlreiche ehemalige StipendiatInnen des Carson Centers, aus aller Welt – von Kolumbien bis zur Mongolei und von Australien bis Nigeria – sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger aus München und Umgebung erwartet. Neben Hunderten von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, wird es am 23. August einen kostenlosen Festvortrag der bekannten US-amerikanischen Ernährungswissenschaftlerin Marion Nestlé geben, zu dem nicht nur Kongressteilnehmer, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist.
Das Rahmenprogramm der Tagung umfasst darüber hinaus Poster- und Buchpräsentationen, Preisverleihungen, Exkursionen sowie insgesamt drei Bankette mit ökologischen Speisen an historischen Orten in München.
Die Konferenz wird unterstützt von der Europäischen Gesellschaft für Umweltgeschichte, der LMU München, der Bayerischen Landeshauptstadt und dem Deutschen Museum. Gegen eine geringe Registrierungsgebühr steht der Kongress allen Interessierten offen.








