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Auf dem Weg zu 100 Prozent…

26.06.201308:04 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Auf dem Weg zu 100 Prozent…
100% Wardenburg e.V.
100% Wardenburg e.V.

(openPR) Der Verein „100% Wardenburg e.V.“ setzt sich für die Energieversorgung der Gemeinde Wardenburg durch erneuerbare Energien ein. Ob das Ziel „100% erneuerbare Energien“ bereits erreicht ist oder in Kürze bevorsteht, wird zurzeit in unterschiedlicher Weise diskutiert.


So ist in regionalen Medien zu lesen, die Gemeinde Wardenburg würde bereits „zu über 80% durch erneuerbare Energien versorgt“ und durch einen derzeit diskutierten Ausbau des Windparks „Rote Erde“ würden „die 100% erfüllt werden“.
Diese Zahlen sind allerdings nur schwer nachzuvollziehen. Eine mögliche Quelle für Daten und Fakten stellt hier die „Energy Map“ (www.energymap.info) dar, eine Internetseite, welche aktuelle Einspeisedaten der EE-Erzeuger sammelt und diese ins Verhältnis zu statistischen Verbrauchsdaten stellt. Da insbesondere die Verbrauchsdaten nur geschätzt sind und demzufolge auch mit Hilfe der „Energy Map“ zwar eine Tendenz, aber keine exakte Aussage hinsichtlich dem tatsächlichen EE-Anteil in der Gemeinde Wardenburg getroffen werden kann, wollen wir vom Verein „100% Wardenburg e.V.“ einen Antrag bei der Gemeinde stellen, die Verbrauchs- und exakten Einspeisedaten der Gemeinde Wardenburg zu ermitteln (z.B. über den zuständigen Netzbetreiber) und diese regelmäßig zu veröffentlichen. Dies wäre ein guter Beitrag zur Versachlichung der Debatte um den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Wardenburg.
Unseren Berechnungen zufolge, welche unter Berücksichtigung unterschiedlicher Datenquellen erfolgte, hat Wardenburg den Weg hin zu „100% EE“ bereits zu mehr als der Hälfte bestritten: 66% des Strombedarfs)der Gemeinde Wardenburg werden durch erneuerbare Energieträger wie Photovoltaik, Windenergie oder Biogas erzeugt. Damit liegt Wardenburg zwar deutlich über dem Bundesdurchschnitt (ca. 20%), aber auch noch weit entfernt von dem anvisierten Ziel von 100%.
Wenn man die Daten genauer betrachtet wird auch deutlich, dass zwar der Ausbau des Windparks „Rote Erde“ einen deutlichen Zuwachs an Windenergie bedeuten würde, die 100% aber dadurch ebenfalls (noch) nicht erreicht werden. Der derzeit geplante Ausbau auf insgesamt 9 MW würde im Endeffekt je nach Datenbasis einen Zuwachs um ca. 20%bedeuten. Ein dritter Windpark, wie er derzeit ebenfalls diskutiert wird, würde bei der Erreichung des Ziels helfen. Aus diesem Grund befürwortet „100%-Wardenburg e.V.“ auch die Diskussion um die Errichtung eines weiteren Windparks. Jedoch muss bei der Planung sorgfältig auf die Vorgaben des Landschafts-, Immissions- und Naturschutzes geachtet werden, im Zweifelsfall über die derzeit gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen hinaus. Sollte es nach diesem Planungsverfahren zu einem weiteren Windpark in der Gemeinde Wardenburg kommen, so ist eine angemessene Bürgerbeteiligung eine Grundvoraussetzung.
Wir von 100%-Wardenburg favorisieren hierbei die Beteiligung in Form einer Energiegenossenschaft, als Ideal sogar einen eigenen „Bürgerwindpark“, wie er in vielen Gemeinden bereits umgesetzt wurde. Als Beispiel lässt sich hier die Gemeinde Saterland nennen, welche einen eigenen „Bürgerwindpark“ in Genossenschaftshand geplant hat und derzeit aufbaut. Auch in der Gemeinde Dötlingen herrscht die Überzeugung, dass ein weiterer Windpark nur mit angemessener Beteiligung aller Bürger realisierbar ist.
Ein wichtiges Thema ist und bleibt die Energieeffizienz: Durch einfache Maßnahmen im persönlichen Umfeld Energie effizient und sparsam einsetzen, was ebenfalls zur Zielerreichung „100%-EE“ beitragen kann.
Die Gemeinde Wardenburg ist auf einem guten Weg, ihren Strombedarf durch 100% erneuerbare Energien komplett selbst zu decken. Allerdings bedeutet „Energie“ nicht nur Strom, sondern z.B. auch Wärme. Eine Deckung dieses Bedarfs durch erneuerbare Energie stellt eine weitere große Herausforderung für die Zukunft dar. Die Energiewende ist notwendig, aber die Lasten und Risiken dürfen nicht einseitig auf die Schultern der Bürger verlagert werden. Bürger wie Gemeinde müssen auch an den Chancen beteiligt werden, und das über die Gewerbesteuer hinaus.

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