(openPR) Im ersten Jahr nach der Übernahme von DocMorris bündelt Zur Rose ihre Kräfte ausserhalb der Schweiz. Das EU-Geschäft mit den Marken DocMorris, Zur Rose und VfG wird künftig unter einer Führung stehen. Im Zuge dessen wird Rainer Seiler, Leiter Markt EU, aus dem Unternehmen ausscheiden. Die für das langfristige Wachstum der Gruppe getätigten Investitionen in Deutschland belasten das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2013. Für das Gesamtjahr 2013 rechnet Zur Rose weiterhin mit einem moderaten Betriebsgewinn.
Mit der Ende 2012 übernommenen DocMorris, der grössten und bekanntesten Versandapotheke Europas, ist die Zur Rose-Gruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz in allen Bereichen ihres Versandgeschäfts zur Nummer 1 aufgestiegen. Um die Synergien aus diesem Zusammenschluss betriebswirtschaftlich sinnvoll zu nutzen, wird Zur Rose die Führung insgesamt straffen. Nebst der organisatorischen Optimierung rechnet Zur Rose durch das deutlich höhere, gebündelte Einkaufsvolumen ab 2014 mit einem substanziellen Einsparpotenzial. Im Zuge der Konzentration dieser Aktivitäten wird Rainer Seiler, der bisherige Leiter des Markts EU und Mitglied der Gruppenleitung von Zur Rose, die Gruppe per 30. Juni 2013 verlassen. Rainer Seiler ist seit 2010 im Unternehmen und wird Zur Rose nach seinem Austritt weiterhin als Berater unterstützen. Der Verwaltungsrat dankt Herrn Seiler schon heute ausdrücklich für sein tatkräftiges Mitwirken am Aufbau der Gruppe.
Hohe Investitionen bei dm belasten das Betriebsergebnis 2013
Seit Januar 2013 ist die inhabergeführte Versandapotheke Zur Rose in Deutschland exklusiver Apothekenpartner der grössten deutschen Drogeriemarktkette dm und hat als solche bereits über 100‘000 Neukunden gewonnen. Die Zur Rose Pharma GmbH in Halle erbringt im Auftrag der Versandapotheke zahlreiche Leistungen und ist somit massgeblich an der Kooperation beteiligt. Die für die Kundengewinnung notwendigen, hohen Investitionen der ersten Monate belasten das operative Ergebnis. Aufgrund der deutlich über den Erwartungen liegenden Anzahl Erstkundenaufträge mit Willkommensbonus und dem damit verbundenen höheren Personalaufwand wird die Zur Rose-Gruppe im ersten Halbjahr einen Betriebsverlust (EBIT) von rund CHF 1 Mio. verzeichnen. Nach dieser ersten Phase der Kundenakquise zeichnet sich nun eine Zunahme von wiederkehrenden Bestellern und eine Tendenz zu einem rentablen Geschäftszweig für das zweite Halbjahr ab.
Positives Ergebnis für 2013 erwartet
Das Geschäft von Zur Rose in der Schweiz und von DocMorris entwickelt sich erfreulich. DocMorris leistet bereits 2013 einen positiven Ergebnisbeitrag. Mit einer neu ausgerichteten zentralen Führung und den sich daraus ergebenden Synergie- und Optimierungseffekten wird dies 2014 auch für das gesamte Deutschlandgeschäft erwartet. Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet die Zur Rose-Gruppe mit einem positiven Betriebsergebnis.












