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UNESCO Welterbe in Syrien bedroht

25.06.201308:27 UhrKunst & Kultur
Bild: UNESCO Welterbe in Syrien bedroht
Palmyra in Syrien
Palmyra in Syrien

(openPR) Seit Beginn des Syrienkonflikts sind Schätzungen zufolge bereits mehr als 80000 Menschen gestorben. Ein Viertel aller Häuser in Syrien wurde zerstört. Betroffen sind auch zahlreiche historische Gebäude – darunter auch die Weltkulturerbestätten der UNESCO. Deswegen hat die UNESCO alle syrischen Welterbestätten auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt.

Das UNESCO Weltkulturerbe in Syrien umfasst in Aleppo und Damaskus die Altstadt, in Bosra das gut erhaltene römische Theater und Reste der römischen Bauwerke. Auch die Toten Städte in Nordsyrien bei Maarrat an-Nu'man in Nordsyrien, die Kreuzfahrerfestungen Krak des Chevaliers und Saladinsburg sowie die Ruinen von Palmyra gehören dazu.

Das bekannteste Beispiel für die Zerstörung von Weltkulturerbe in Syrien ist die Altstadt von Aleppo. In der Nacht vom 28. auf den 29 September fielen in Folge von Kampfhandlungen große Teile des historischen Basars einem Brand zum Opfer. Die Zitadelle und die Umayyaden-Moschee wurden ebenfalls schwer beschädigt. Am 24. April 2013 stürzte überdies das Minarett der Moschee nach Kampfhandlungen in sich zusammen. Rebellen und das Regime bezichtigten sich gegenseitig der Zerstörung.

Auch die Kreuzfahrerburg Krak des Chevaliers bei Homs wurde beschädigt, als das Regime Rebellen aus der Region vertrieb und eine Bresche in die Befestigungsanlagen der Kreuzfahrerburg sprengte, um ihre Panzer darin unterzubringen.

Ein weiteres großes Problem ist die Plünderung der historischen Stätten. In dem in hellenistischer Zeit gegründeten Apamea im Ghab-Tal zwischen Hama und Latakia wurde nahezu das gesamte Areal auf der Suche nach wertvollen antiken Schätzen systematisch durchsucht. Auch die historischen Ruinen der Oase Palmyra und in Ebla nahe Aleppo fanden Plünderungen statt. Auf dem Schwarzmarkt erzielen Artefakte aus Syrien hohe Preise.

Ein Ende der Zerstörungen ist nicht in Sicht. Weder die Soldaten des Regimes noch die Rebellen zeigen Neigung, die historischen Stätten zu schonen. Zusätzlich fehlt sehr oft das Bewusstsein, dass historische Gebäude schützenswert sind. Auch die Plünderungen werden wohl noch eher zunehmen. Denn nicht nur organisierte Banden suchen nach den Schätzen – zunehmend ist es auch die Bevölkerung, die verzweifelt versucht, mit dem Verkauf von antiken Funden über die Runden zu kommen. Deswegen bleibt das UNESCO Weltkulturerbe in Syrien weiter in Gefahr.

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