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Einweihung des Wohnpflegeheims St. Johanna in Rosenharz

24.06.201317:30 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Einweihung des Wohnpflegeheims St. Johanna in Rosenharz
Prälat Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, segnete das Wohnpflegeheim St. Johanna
Prälat Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, segnete das Wohnpflegeheim St. Johanna

(openPR) BODNEGG-ROSENHARZ – Bereits im April bezogen 46 Menschen mit Behinderung und pflegerischem Unterstützungsbedarf das neue Wohnpflegeheim St. Johanna der St. Gallus-Hilfe in Bodnegg-Rosenharz. Nun wurde das Haus offiziell eingeweiht und durch Prälat Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, gesegnet. Grußworte sprachen Senator e. h. Prof. Roland Klinger, Verbandsdirektor des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), Diana E. Raedler, Sozialdezernentin des Landreises Ravensburg, und Christof Frick, Bürgermeister der Gemeinde Bodnegg.




Mehr Lebensqualität für Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf

Die Einweihung des Wohnpflegeheims St. Johanna nannte Prälat Brock einen wichtigen Schritt in Sachen Gegenwartsgeschichte. "Wir möchten, dass Rosenharz niemals mehr Anstalt wird", betonte Brock. Vielmehr solle der Stammort der St. Gallus-Hilfe Bestandteil der Gemeinde Bodnegg mit zahlreichen Verbindungen werden. "Es muss aber auch geschützte Räume geben für Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf."Lebten bis vor kurzem 280 Menschen in Rosenharz, sei das Ziel im Rahmen der Regionalisierung, künftig Lebensraum für bis zu 150 Menschen mit Behinderung zu bieten. "In diesem Zusammenhang suchen wir die Partnerschaft mit den Kommunen", sagte Brock. Dem Landratsamt Ravensburg, insbesondere Sozialdezernentin Diana E. Raedler, dankte er für die guten Teilhabe- und Vorsorgestrukturen.

KVJS förderte mit 1,7 Millionen Euro

Brocks Dank für Dialogbereitschaft und ein offenes Ohr galt auch dem KVJS, der den Bau des Wohnpflegeheims – die Gesamtinvestition belief sich auf 5,1 Millionen Euro – zusammen mit dem Land Baden-Württemberg mit rund 1,7 Millionen Euro förderte. "Rosenharz bleibt Lebensraum für Menschen mit Behinderung, und einen Endpunkt der Entwicklungen gibt es nicht", betonte Brock. KVJS-Verbandsdirektor Roland Klinger machte deutlich, dass der Bedarf pflegebedürftiger Menschen mit Behinderung landesweit zunehme. Er appellierte an Bund und Land, dafür finanzielle Mittel in den Haushalt aufzunehmen. In den Blick nahm er das Thema Inklusion, das derzeit in aller Munde ist. "Sollen die älteren Menschen in Spezialeinrichtungen leben oder im ganz 'normalen' Pflegeheim", fragte er. Es gebe kein "Entweder – Oder", und die binnendifferenzierte Einrichtung in Rosenharz sei die richtige Entscheidung, um passgenaue Hilfen anbieten zu können. "Inklusion stellt jeden einzelnen Menschen in den Mittelpunkt." Die Stiftung Liebenau bezeichnete Klinger als Schrittmacher. "Aber Sie handeln immer mit Augenmaß."

Mehrwert für die Gemeinde Bodnegg

"Ich freue mich für die Bewohner, die wesentlich an Lebensqualität gewonnen haben", sagte Christof Frick, Bürgermeister der Gemeinde Bodnegg. Das neue Wohnpflegeheim werde in allen Belangen den aktuellen Anforderungen gerecht. Erfreulich sei, dass die Gemeinde von der Stiftung Liebenau in allen wichtigen Fragen mit eingebunden werde. Als aktuelle Beispiele für den guten Dialog nannte Frick die künftige Nutzung der Wohnungen im Haus St. Magnuns und das geplante Wohngebiet. "Wir sind dankbar für die Umgestaltung von Rosenharz." Sie bedeute einen Mehrwert für die Kommune im Sinne der Ortsgestaltung und damit für die ganze Gemeinde. Sozialdezernentin Diana E. Raedler lobte das Wohnpflegeheim. "Es entspricht sowohl der Teilhabeplanung als auch den Bedürfnissen der Menschen in Rosenharz." In diesem Sinne wünsche sich der Landkreis, dass die regionale Versorgung der Menschen im Vordergrund stehe. "Wir wohnen um zu leben, und in St. Johanna lässt sich gut leben", so Raedler. Gebaut nach neuesten Standards sei das Haus gut gerüstet für die Zukunft.

Bewohner zeigen, dass sie zufrieden sind

Christine Beck, Bereichsleiterin Wohnen der St. Gallus-Hilfe im Landkreis Ravensburg, stellte das Haus St. Johanna vor, für das vor knapp zwei Jahren der erste Spatenstich erfolgte und im April bezogen wurde. "Bei ihnen steht der pflegerische Unterstützungsbedarf im Vordergrund", erklärte Christine Beck. Auf jeder der beiden Etagen leben 23 Menschen in je zwei Wohngemeinschaften. Alle haben ein Einzelzimmer. Christine Beck dankte allen Mitarbeitern, dem Architekturbüro Zyschka, Bauleiter Fabian Höfele und den Handwerksbetrieben für ihr Engagement. "Auch die Bewohner mussten Vertrautes verlassen und sich auf Neues einlassen." Umso schöner sei es, zu sehen, wie die neuen Räume auf die Menschen wirken. "Auch wenn sie nicht sprechen können, zeigen sie, dass sie zufrieden sind und sich wohl fühlen", so Christine Beck.

Bevor Prälat Brock das Haus und seine Bewohner segnete, überreichte Architekt Karl-Josef Greinacher vom Büro Zyschka symbolisch den Schlüssel an Hausleiter Christoph Ehlert. "Wer Gottes Segen sucht für dieses Haus, muss nicht nach oben schauen. Er wird den Menschen, die hier leben und arbeiten, in die Augen sehen müssen", sagte Brock und wünschte den Menschen stets ein offenes Herz und einen wachen Blick. Musikalisch umrahmt wurde die Einweihung durch den Singkreis Rosenharz.

Weitere Infos zur St. Gallus-Hilfe der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.st.gallus-hilfe.de
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