openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Schrappe in Rat der Gesundheitsweisen berufen

20.12.200508:37 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Ulla Schmidt holt Dekan der Fakultät für Medizin der Universität Witten/Herdecke ist neues Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen

Prof. Dr. med. Matthias Schrappe, hauptamtlicher Dekan der Fakultät für Medizin der privaten Universität Witten/Herdecke, ist von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt als neues Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen berufen worden. Das gab das Ministerium gestern (19.12.2005) bekannt. Das wichtigste deutsche Gremium im Bereich Gesundheitspolitik berät die Bundesregierung in zentralen Fragen der Weiterentwicklung des Gesundheitssystems und gilt als „Rat der Gesundheitsweisen“. Alle zwei Jahre erstellt er ein Gutachten über die Perspektiven des deutschen Gesundheitswesens.



Schrappes besonderes fachliches Interesse gilt der Patientensicherheit: „Herr Prof. Dr. Schrappe hat wesentlich dazu beigetragen, das Thema Patientensicherheit in der Öffentlichkeit zu verankern. Es ist ihm gelungen, eine Koalition aus Vertretern der Ärzteschaft, der Krankenkassen und der Patienten in einem Aktionsbündnis für Patientensicherheit zusammenzuführen. Mit Herrn Prof. Dr. Schrappe hat das Bundesgesundheitsministerium einen dialogfähigen und vertrauenswürdigen Partner im Sachverständigenrat“, begründete die Ministerin ihre Entscheidung.

Schrappe (Jg. 1955) ist seit September 2005 hauptamtlicher Dekan der Fakultät für Medizin der Universität Witten/Herdecke. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Versorgungs- und Qualitätsforschung sowie Patientensicherheit.
Zuvor leitete er als Ärztlicher Direktor das Universitätsklinikum Marburg. In dieser Funktion war er auch mitverantwortlich für die inzwischen vollzogene Fusion der Uni-Klinika Gießen und Marburg. Seit 1996 war er hauptamtlich im Management von Universitätskliniken tätig, zunächst an der Universität Köln und seit Januar 2002 am Klinikum der Philipps-Universität Marburg.

2001 gründete er das Zentrum für Versorgungsforschung (ZVFK) an der Universität Köln, ist seit 2001 Vorsitzender der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG) und seit April 2005 Vorsitzender des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, dessen Geschäftsstelle er mit nach Witten brachte. Für Prof. Schrappe stellt das integrative Zusammenwirken von Forschung, Lehre und Patientenversorgung den entscheidenden Erfolgsfaktor von medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken in Deutschland dar.

Presse: Dr. Olaf Kaltenborn, Tel.: 02302/926-848, -754, E-Mail: E-Mail



***

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 72812
 2134

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Schrappe in Rat der Gesundheitsweisen berufen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Erstes Gutachterstudium erfolgreich gestartet
Erstes Gutachterstudium erfolgreich gestartet
Institut für Finanzmarktforschung und Qualitätssicherung (IFQ) der Universität Witten/Herdecke begrüßt zwölf "Studierende" verschiedener Branchen, die sich berufsbegleitend zu unabhängigen Sachverständigen ausbilden lassen In Deutschland besteht ein gravierendes Defizit an ausgewiesener und unabhängiger Berater- und Managementkompetenz zur Gewährleistung finanzieller Sicherheit und nachhaltiger Wirtschaftlichkeit bei Investitions- und Finanzierungstransaktionen. Die Folge: Mangelhafte Finanzierungs- und Investitionskonzepte, unter denen beso…
Die Zukunft der Medizin ist weiblich
Die Zukunft der Medizin ist weiblich
Untersuchung der von Studierenden der Universität Witten/Herdecke gegründeten Unternehmensberatung NOHETO! belegt unterschiedliches Therapieverhalten von Ärzten und Ärztinnen Ärztinnen unterscheiden sich in ihrem Therapieverhalten von ihren männlichen Kollegen. Dies ist zentrales Ergebnis einer Studie der von Studierenden der Universität Witten/Herdecke gegründeten und betriebenen Unternehmensberatung "NOHETO!" auf Grundlage von 32 qualitativen Tiefeninterviews und einer repräsentativen Befragung von über 200 Allgemeinmedizinern, Praktikern …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: MCM Investor Management AG schafft Wohnträume für Magdeburger FamilienBild: MCM Investor Management AG schafft Wohnträume für Magdeburger Familien
MCM Investor Management AG schafft Wohnträume für Magdeburger Familien
… Alleine im Maschinen- und Anlagebau beschäftigen 60 Unternehmen im Wirtschaftsraum inzwischen 11.000 Arbeitnehmer. Weitere wichtige Branchen sind im Bereich Umwelttechnologie, Logistik, Gesundheitsweisen und in der „Kreativwirtschaft“ zu finden. Ernstzunehmende Erhebungen gehen dabei von einem Bevölkerungszuwachs auf 240.000 Bürger in den kommenden Jahren …
Bild: Sachverständigen-Gutachten – kein Anlass zur Euphorie des DPR
Sachverständigen-Gutachten – kein Anlass zur Euphorie des DPR
… einer qualitativ verbesserten Patientenversorgung“ stuft der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) das neue Gutachten des Sachverständigenrates für das Gesundheitswesen ein. „Die Gesundheitsweisen haben die langjährige Forderung der Pflegeverbände nach erweiterten Kompetenzen für die Berufsgruppe Pflege in ihre Empfehlungen aufgenommen“, betont Ratspräsidentin …
Deutsche Ärzte in der Identitätskrise – Wenig Geld, hierarchische Strukturen und sinkende gesellschaftliche Anerkennung
Deutsche Ärzte in der Identitätskrise – Wenig Geld, hierarchische Strukturen und sinkende gesellschaftliche Anerkennung
… seien maximal weitere 7.000 Ärzte nötig. Doch es könnte für die Ärzte noch schlimmer kommen. Im aktuellen Spiegel http://www.spiegel.de sagt der Mediziner und Gesundheitsforscher Matthias Schrappe einen „Abschied vom Halbgott in Wei? voraus. Die Forderungen der Klinikärzte, 30 Prozent mehr Gehalt zu bekommen, hält Schrappe nicht nur für völlig irreal, …
Bild: „Die Politik hat nicht den Mut, die verwendeten Zahlen in den richtigen Kontext zu stellen“Bild: „Die Politik hat nicht den Mut, die verwendeten Zahlen in den richtigen Kontext zu stellen“
„Die Politik hat nicht den Mut, die verwendeten Zahlen in den richtigen Kontext zu stellen“
Bonn, 20. Mai 2020: „Als konstruktive Beiträge, um die Entscheidungen der kommenden Wochen zu unterstützen“, sehen Prof. Dr. med. Matthias Schrappe und Prof. Dr. rer. nat. Gerd Glaeske die beiden wissenschaftlichen Thesenpapiere ihrer renommierten, multiprofessionellen Autorengruppe*. In diesen sehr ausführlichen Thesenpapieren werden die vielfältigen …
mediserv reagiert auf Antikorruptionsgesetz
mediserv reagiert auf Antikorruptionsgesetz
… unter anderem den freien und fairen Wettbewerb schützen und stellt die Tatbestände der Bestechlichkeit (§ 299a StGB) und der Bestechung (§ 299b StGB) im Gesundheitsweisen in den Mittelpunkt. Beide sind künftig Offizialdelikte, bei denen die Staatsanwaltschaften von Amts wegen ermitteln können. Da nicht abzusehen ist, inwieweit die Zusammenarbeit zwischen …
Bild: Sachverständiger Schrappe kritisiert „antiquierte Strukturen" in Krankenhäusern
Sachverständiger Schrappe kritisiert „antiquierte Strukturen" in Krankenhäusern
Einer Mitteilung in der ZM-online können wir entnehmen, dass Matthias Schrappe, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen der Bundesregierung, die veralteten Strukturen in den Krankenhäusern kritisiert und hierbei die Luftfahrt als Vorbild ins Feld geführt hat. Schrappe setzt sich insbesondere auch für eine …
Bild: Klinik Naila: HITZLER INGENIEURE leitet 60-Millionen-Euro-ProjektBild: Klinik Naila: HITZLER INGENIEURE leitet 60-Millionen-Euro-Projekt
Klinik Naila: HITZLER INGENIEURE leitet 60-Millionen-Euro-Projekt
… auch mit der Durchführung der VOF-Verfahren der Planungsbeteiligten betraut. „Bei dieser europaweiten Ausschreibung konnten Architekt, Tragwerks- und Haustechnikplaner ausgewählt werden“, so Stefan Link. Im Mittelpunkt standen dabei die Erfahrung im Gesundheitsweisen und vergleichbare bereits realisierte Projekte bei allen an der Planung Beteiligten.
Spätschäden durch Risikoanpassung verringern
Spätschäden durch Risikoanpassung verringern
… stark unter Neben- und Spätfolgen, so dass man trotz aller Erfolge noch nicht von einer optimalen Behandlung sprechen kann“, sagt Professor Dr. Martin Schrappe, Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Zu den Spätschäden, die häufig nach einer Chemo- oder Strahlentherapie auftreten, gehören …
Die Menschen brauchen nach wie vor ein solidarisches Gesundheitssystem
Die Menschen brauchen nach wie vor ein solidarisches Gesundheitssystem
… Krankenkassen zu stoppen. Leistungen wie das Mutterschaftsgeld und Mittel für die Betreuung kranker Kinder sollen durch Bundesmittel gesichert werden. Überholte Strukturen im Gesundheitsweisen sowie fehlsteuernde Anreize haben Qualitätsverluste und Unwirtschaftlichkeiten zur Folge. Hier hat eine grundlegende Reform anzusetzen. Vor allem wäre die starre Trennung …
Oetker weitere fünf Jahre Vorsitzender des Direktoriums
Oetker weitere fünf Jahre Vorsitzender des Direktoriums
… neue Konzept der Fakultät für Medizin, das nach der Begutachtung des Wissenschaftsrats im Sommer 2005 unter Leitung des neuen Dekans der Fakultät für Medizin, Prof. Schrappe, entstanden ist. "Das Konzept überzeugt mich. Es gibt viele Antworten auf drängende Fragen, die derzeit unser Gesundheitssystem beschäftigen und auch darauf, wie in Zukunft Medizinstudierende …
Sie lesen gerade: Schrappe in Rat der Gesundheitsweisen berufen