(openPR) Neben dem Kauf von fertigem Kaffeepulver bietet sich gerade für die Besitzer von Siebträgerkaffeemaschinen an, über den Erwerb einer von vielen verschiedenen Kaffeemühlen nachzudenken. Zwar lassen sich diese auch mit industriell gefertigtem Kaffeepulver bestücken, allerdings lassen sich Kaffeemühlen in Verstellen und so das Produkt, das man aus der Kaffeebohne erhält, variieren. Das ist in allererster Linie für Siebträgermaschinen wichtig, da die Feinheit des Kaffeepulvers bei diesen ein wichtiger Faktor für den Geschmack des Kaffees ist. Verschiedene Kaffeemühlen bietet der Shop Stoll-Espresso auf der Seite http://www.stoll-espresso.de/kaffeemuehlen.html an. Siebträgermaschinen sind darauf ausgelegt, den Geschmack des Endproduktes an vielen Stellen beeinflussen zu können. So kann man also nicht den gesamten Funktionsumfang der Maschine nutzen, wenn man nicht auch dazu in der Lage ist, Kaffeepulver in unterschiedlicher Feinheit stufenlos herzustellen und stattdessen nur vorgemahlenes Pulver nutzt.
Auch hängt es oft vom Produktionsverfahren ab, wie grob das dafür benötigte Kaffeepulver sein muss. Prinzipiell braucht Filterkaffee ein gröber gemahlenes Pulver als solcher, der mit Druck hergestellt wird.
Kaffeemühlen unterscheiden sich dabei im Aufbau vor allem durch das Mahlwerk. Einfachste Modelle verfügen über ein reguläres Schlagmesser, das ähnlich einem Mixer funktioniert.
Scheibenmühlen (auch Flachmühlen genannt) sind etwas hochwertigere Kaffeemühlen. Diese verfügen über zwei Mahlscheiben, zwischen denen die Kaffeebohne zu sehr feinem Pulver zermahlen werden kann. Solche Mühlen verschleißen sehr schnell. Deswegen ist deren Einsatz nur bei der Verarbeitung von geringen Mengen an Bohnen sinnvoll. In Küchen werden Scheibenmühlen öfter verwendet, um feines Kaffeepulver für Desserts zu produzieren.
Kegelmühlen verfügen im Inneren über eine Kegelförmige Walzen, die verschleißarm arbeiten und kaum Hitze beim Mahlvorgang erzeugen. Die meisten aktuellen Modelle sind solche Kegelmühlen. Sie zeichnen sich auch durch die einfache stufenlose Einstellbarkeit aus. Die geringe Hitzeentwicklung stellt dabei sicher, dass der Kaffee nicht seine geschmacklichen Eigenschaften verliert, indem er zu stark erhitzt wird und das Aroma dadurch ausdunstet.
Ebenfalls gibt es spezielle Espressomühlen, die aber zumeist nur in Cafés zum Einsatz kommen in denen ein höherer Rohmaterialumsatz an Espressopulver benötigt wird als gewöhnliche Kaffeemühlen zu erzeugen in der Lage sind. Diese funktionieren auch nach denselben Prinzipien. Vorwiegend werden dabei ebenfalls Scheiben- und Kegelmühlen verwendet.
Zumeist werden Mühlen heute elektrisch betrieben, jedoch werden handgetriebene Maschinen auch heute noch von Liebhabern verwendet. Handgetriebene Modelle werden heutzutage auch nicht selten gesammelt. Sammlerstücke können dabei Preise im fünfstelligen Bereich erzielen.
