(openPR) Der Neodym Magnet ist die bisher stärkste Art von Magneten aus der industriellen Fertigung. Diese Dauermagnete bestehen aus einer Legierung aus Neodym, Eisen und Bor. Der seit 1982 erhältliche Stoff findet vielfach in Lautsprechern, Festplatten, Elektromotoren und vielen anderen Gerätschaften zur Anwendung.
Auch als Dauermagnete als solche werden sie zum Beispiel auf http://www.powermagnetshop.de/sortimente-neodymmagnet angeboten. So kommen sie dann als Bürozubehör zur Befestigung an Magnetwänden oder zu anderen banalen Praxislösungen zu Anwendung.
Der wohl am schwersten erhältliche Stoff der Legierung ist das Neodym, dem der Neodym Magnet auch seinen Namen verdankt. Diese seltene Erde ist nicht einfach zu finden und abzubauen. So werden in den wenigen Abbaugebieten die in China existieren schon knappe 97% des gesamten Vorkommens der Welt abgebaut und extrahiert. Auch wird der Neodym Magnet meist dort produziert und veräußert.
Die Magnetisierung erhält der Neodym Magnet auf demselben Wege wie normale Dauermagneten auch. Die Legierung wird als feinkörniges Pulver in eine Form gegeben. Diese wird erhitzt, unter Einfluss eines starken Magnetfeldes gebracht, das die einzelnen Partikel dazu zwingt sich in dieselbe Richtung entsprechend ihrer Polarisierung auszurichten und wird dann unter sehr hohem Druck in die Form gepresst. So verdichtet können sich die Partikel nicht mehr anders ausrichten und die Gleichrichtung der Pole erzeugt um den Neodym Magnet herum ein andauerndes Magnetfeld.
Ein so produzierter Neodym Magnet ist dazu in der Lage bis zu dem 1300 fachen seines eigenen Gewichtes durch seine magnetische Anziehungskraft zu halten. Mit der entsprechenden Kraft kann er aber auch gleich polarisierte Gegenstände abstoßen.
Solche Kräfte erfordern allerdings auch die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man sich durch die unsachgerechte Handhabung eines solchen Produktes leicht Verletzungen wie Quetschungen und anderes zufügen kann. Immerhin reden wir hier vom 1300 fachen der Anziehungskraft des eigenen Gewichtes. Wenn man sich zwei nur jeweils etwa 250g schweren Magnete vorstellt, dann ziehen diese sich mit einer Kraft an, die etwa 650kg an Gewicht entsprechen. Es soll vor diesem Hintergrund dringend darauf hingewiesen sein, dass der zu spielerische Umgang mit solchen Kräften (vor allem bei sehr schweren Magneten) unter diesen Bedingungen und unter unglücklichen Umständen lebensgefährlich sein kann.








