(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - In den großen deutschen Ballungsräumen im Westen an Rhein, Ruhr und Main bleibt die Weiße Weihnacht - wie so oft - auch in diesem Jahr wieder nur ein Wunschtraum. Besser sieht es da nur im Südosten - besonders südlich der Donau - und an der Oder aus. Dort dürften die zu erwartenden Niederschläge auch in den Tälern meist als Schnee fallen und die Werte nur wenig über den Gefrierpunkt ansteigen. Im Rhein-Main-Gebiet dürften die Werte an Heiligabend um 5 Grad, im Nordwesten um 8 Grad liegen. Dabei ist es bei vielen Wolken teils trocken (vor allem im Südwesten), teils gibt es Sprühregen.
Ansonsten können uns die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. nur im Bergland oberhalb von 600 - 700 Metern Hoffnung auf Weiße Weihnacht machen.
Damit bestätigt sich die Statistik. An sechs von sieben Jahren ist das Weihnachtstauwetter pünktlich und vermasselt uns eine romantische Weihnachtsatmosphäre vor der Haustür.
Ein Trost bleibt uns in diesem Jahr allerdings. Die Anzeichen für einen Witterungswechsel an den Weihnachtsfeiertagen mehren sich. Dann dürfte die Strömung drehen und Kaltluft aus Norden zu uns vordringen lassen. Ob dieser Umschwung für den Rest des Jahres dann so auch Bestand haben wird und für Dauerfrost in ganz Deutschland reicht, bleibt allerdings noch abzuwarten.
Ein nachfolgend zu kalter Januar - wie dies witterungsstatistisch aufgrund des vergangenen Herbstes zu erwarten wäre - steht somit weiterhin auf der Kippe.
Der laufende Monat Dezember wird voraussichtlich im Großen und Ganzen im Soll liegen. Größere Abweichungen von den langjährigen Mittelwerten sind also nicht zu erwarten. So viel lässt sich jetzt schon einmal sagen.
Sollte sich überraschenderweise noch etwas an dem zu erwartenden Weihnachtswetter ändern, so werden wir Sie darüber informieren.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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Herr Florian Hirschmann
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