(openPR) Texte für das Internet müssen anderen Gesetzmäßigkeiten folgen, als solche für den Printbereich. Denn hier wird anders gelesen. Und auf mobilen Websites schon ganz und gar. Abstraktion der Inhalte ist der Schlüssel zum Kunden und zum Erfolg.
Das Leseverhalten im Internet unterscheidet sich wesentlich von dem im Printbereich. LESE-Verhalten ist eigentlich schon fast zu viel gesagt – im Netz wird gesucht, überflogen, auf neuhochdeutsch würde man sagen: gescannt.
Gründe dafür gibt es mehrere: so z.B. die größere Anstrengung beim Lesen am Bildschirm oder der Kostenfaktor bei der Nutzung des Internets. Der weitaus entscheidendere aber ist ein Phänomen unserer Zeit. Nämlich genau davon keine mehr zu haben. Der Kunde will flott ans Ziel.
Der Anspruch, gesuchte Inhalte schnell zu finden ist groß. Gelingt das nicht, ist der User auch ganz schnell wieder weg, schlimmstenfalls auf zur Website der Konkurrenz. Denn das geht auch ganz schnell.
Deshalb müssen sich Texte für Websites in Stil und Satzbau an die veränderten Bedürfnisse der Leser anpassen. Sie müssen in kurzen Worten die Inhalte darstellen und auf den Punkt bringen.
Und ganz besonders gilt dies für mobile Websites. Wenn wegen langer Ladezeiten die Bilder von ihnen entfernt werden, bleibt schließlich als Informationsträger nur noch der content übrig. Und was, wenn der nicht gelesen wird, weil er einfach zu lang ist? Kein Kunde möchte endlos scrollen bis er endlich die Information gefunden hat, die er sucht.
„Na, dann kürzen wir sie eben!“ höre ich schon Stimmen sagen.
Alles gut und schön, aber beim Kürzen gehen in den meisten Fällen auch Inhalte verloren.
Der content muss auf das Wesentliche konzentriert werden, ähnlich wie es unsere Großmütter mit einer gehaltvollen Kraftbrühe gemacht haben. Das Wässerige verdampfen und die guten Nährstoffe übrig behalten. Für Texte bedeutet das: gleicher Informations-gehalt bei kleinerer Wortzahl – Where is the beef?
Und auch google erwartet das. Bei doppeltem, identischen Content auf der Website für stationäre Geräte und der für i-phone & Co. verweist die Suchmaschine die Websites ganz schnell auf Platz XY in der letzten Reihe.
Und wie sollen dann diese Websites den gewünschten Erfolg bringen?
Ellen Rutschke










