(openPR) Die Kurse der Klassen 8c und 10d der Leichlinger Realschule an der Wupper stellen Bildobjekte im St. Remigius Krankenhaus Opladen aus und bringen Farbe in die Flure der gynäkologischen Station. Die Eröffnung findet am Mittwoch, den 12. Juni um 18.00 Uhr statt.
Einmal ist kein Mal, zwei Mal ist Tradition – getreu dem Motto gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Ausstellung des Textilgestaltungskurses der Realschule an der Wupper in Leichlingen im St. Remigius Krankenhaus Opladen. Krankenhaus-Direktor Frank Dünnwald freut sich: „Es ist schön, dass die Schüler ihre Objekte wieder bei uns ausstellen und bei Mitarbeitern, Patienten und Besuchern für ungewöhnliche Hingucker sorgen.“
Während der nächsten Wochen können die Werke der jungen Künstler auf der 2. Etage im St. Remigius Krankenhaus Opladen besichtigt werden. Die Kunst im Krankenhaus richtet sich in erster Linie an Patienten und Besucher, aber auch die Mitarbeiter freuen sich über die Abwechslung. Außerdem geben die Objekte nicht selten einen Anlass, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen und sich gedanklich austauschen. Der Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Anton Humrich, auf dessen Station die Objekte gezeigt werden, sagt: „Immer wieder erleben wir, dass die Genesung der Kranken nicht nur von der medizinischen Behandlung und pflegerischen Versorgung abhängig ist, sondern Geist und Seele angesprochen werden müssen, um den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen. Daher freue ich mich, dass die Bilder wieder auf meiner Station gezeigt werden.“
Im Textilgestaltungsunterricht an der Leichlinger Realschule sammeln die Schüler der jetzigen 8. Klasse praktische Erfahrungen mit vielfältigen textilen Materialien. Die unterschiedlichen Qualitäten des Ausgangsmaterials sind Grundlage für sinnliches Erleben und geben Anlass zu schöpferischem Experimentieren. Mit der geschickten Kombination von Stoffen, verschiedenen Handarbeitstechniken, Schablonen, Farben und Alltagsgegenständen finden die Schüler für die Ausgangsmaterialien eine neue Form.
Grundlage für die Bilder der Klasse 10d sind eigene Portraitfotos. Einzelne Teile des Gesichtes dienen als Schablone für die Stoffapplikationen und werden, nicht dem realen Gesicht entsprechend, wieder zusammengesetzt, um eine verfremdende Wirkung zu erzielen. Assoziationen zum Kubismus sind beabsichtigt. Ein dreidimensionaler Effekt wird durch die Auspolsterung bestimmter Partien des Gesichtes mit Füllmaterial erreicht. Abschließend werden die Arbeiten mit Perlen, Pailletten und gespannten Fäden verziert, um bewusst besondere Akzente zu setzen oder einen Stilbruch zu erzeugen.
Krankenhaus-Direktor Frank Dünnwald ergänzt das rheinische Diktum zuversichtlich:„Vielleicht gelingt es uns, dass aus der jetzigen Tradition mit der Realschule Leichlingen im nächsten Jahr Brauchtum wird.“











