(openPR) Bredstedt. 30.5.2013. Menschen, die an den verschiedenen Umwelterkrankungen erkrankt sind, leiden nicht nur an den Symptomen und Behinderungen, ihnen werden auch keine Behandlungskosten durch die Krankenkassen erstattet. Diese Ungerechtigkeit muss ein Ende haben. Dafür kämpft Hagen Schütte aus Berlin. Der 48 Jahre alte Umweltkranke ist seit 2008 arbeitsunfähig, nachdem er an seinem Arbeitsplatz eine Recyclingbox für Tonerkassetten geöffnet hatte. Er will eine Petition „Aufnahme der Umweltmedizin als Kassenleistung“ an den Gesundheitsminister Daniel Bahr einreichen. Der Verein für Umwelterkrankte e.V., Bredstedt, unterstützt sein Vorhaben.
„Durch schädliche Umwelteinflüsse Erkrankte werden seit Jahrzehnten von Politik und den Sozialversicherungen ignoriert“, sagt Gisela Grote, 1. Vorsitzende des Vereins für Umwelterkrankte. „Für viele Kranke, die oft nicht mehr in ihren Berufen arbeiten können und von Hartz IV und Grundsicherung leben müssen, sind notwendige Behandlungen wie teure Infusionen oder Blutreinignug, nicht aus eigener Tasche bezahlbar. Umwelterkrankung muss endlich als Krankheit anerkannt werden. Behandlungskosten und Hilfsmittel müssen von den Krankenkassen übernommen werden. “ Die Petition kann über https://www.openpetition.de/petition/online/aufnahme-der-umweltmedizin-als-kassenleistung unterstützt werden.
Der Verein Umwelterkrankte e.V. wurde 1995 gegründet. Er setzt sich für die Rechte Umwelterkrankter ein und berät Betroffene unter Tel. 0700-2412-2412.












