(openPR) Ein Sturmpartner für Anthony Ujah: Als sechstes Mitglied unserer „Elf gegen Rassismus“ stellen wir euch heute den Stürmer Kevin Kurányi mit der Rückennummer 9 vor.
Der gebürtige Brasilianer, 31, mit den drei Staatsangehörigkeiten (brasilianisch, deutsch, panamaisch), startete seine Karriere in Brasilien im Alter von sechs Jahren. Er war abwechselnd in Brasilien und Panama unter Vertrag, bis er 1997 zum VfB Stuttgart wechselte, wo er von der B Jugend bis ins Profiteam kam. 2005 verließ er Stuttgart, um für den FC Schalke 04 zu spielen und seit 2010 steht der Stürmer beim FK Dinamo Moskau unter Vertrag und erzielte dort bereits 32 Tore. Von 2002 bis 2008 war er Teil des deutschen Nationalteams. Zu Kevin Kurányis Erfolgen zählen darüber hinaus die dreifache deutsche Vizemeisterschaft, der DFL Ligapokalsieg und die Vizeeuropameistschaft.
Kurányi sagte im Interview mit uns ganz klar: „Jede Form von Diskriminierung darf nicht toleriert werden“. Privat sei ihm Rassismus glücklicherweise noch nicht begegnet, aber Mitspieler und Freunde haben damit Erfahrungen gemacht. Dagegen müsse was getan werden. Er als Fußballer hat die Möglichkeit als gutes Beispiel im Kampf gegen Vorurteile und Rassismus voran zu gehen.
Rassismus entstehe aus der Angst vor neuen Kulturen und fremden Lebensweisen, nach dem Motto: „Wen ich nicht kenne, kann ich nicht trauen“. Aus seiner eigenen Erfahrung kann der Stürmer, der fünf Sprachen spricht, aber sagen, dass ihn gerade das Kennenlernen neuer Kulturen und Sprachen sehr bereichert hat.
Hier findet Ihr das Interview mit Kurányi:
www.theredcard.de
Viel Spaß beim Lesen!











