(openPR) Existenzgründung leicht gemacht?
Ja, Sie haben eine Idee, melden ein Gewerbe an und legen los!
Das ist natürlich ein Scherz, aber so wird es teilweise praktiziert und endet überwiegend in einem Desaster!
Einen Gründungsprozess sollten Sie nicht von einem Tag auf den anderen vollziehen. Wichtig ist zunächst, dass Sie Ihre Idee gut durchdenken und über das notwendige Branchenwissen verfügen. Ergänzend sollten Sie zumindest über Kaufmännische (Grund-) Kenntnisse verfügen. Bereiten Sie sich vor, indem Sie z.B. Abendkurse belegen.
Vor der Gründung Informationen sammeln!
Bringen Sie Ihre Idee zu Papier! Dabei ist es zunächst nicht so wichtig, in welcher Reihenfolge Sie das tun. Eine Strukturierung erfolgt später. Dabei bedachten Sie bitte u.a. die nachstehenden Themen.
Was bieten Sie an?
Wie wollen Sie es verkaufen?
Wo soll sich Ihr Standort befinden?
Analysieren Sie den Markt! Wer kauft was zu welchen Preisen?
Wer sind Ihre Mitbewerber und wie gut sind diese am Markt positioniert?
Können Sie mit Kunden umgehen? Was wünschen Ihre Kunden?
Welche Komplikationen könnten auf Sie zukommen?
Welche Kosten und Umsätze kommen auf Sie zu?
Wie hoch werden Ihre voraussichtlichen Investitionen sein?
Wie hoch wird Ihr voraussichtlicher Kapitalbedarf sein?
Bedenken Sie bei der Konzeptionierung, dass es um Ihre Existenz geht. Entwickeln Sie ein Gefühl für Ihre Sache. Ziehen Sie fachkundige Unterstützung hinzu. Nehmen Sie Informationen und konstruktive Kritik an, dann haben Sie schon den ersten Schritt getan! Wenn sich im Endeffekt herausstellt, dass das Vorhaben unrentabel ist, haben Sie zumindest keine sehr hohen Investitionen getätigt. Sie haben etwas dazugelernt und können diese Informationen wieder verwenden!
Informationen zu Beratungszuschüssen finden Sie u.a. auf den Seiten der KfW, den Kammern oder den Wirtschaftsförderungsgesellschaften.
Ihr
Hans Hermanns












