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direct/ BVDW: Trotz boomendem Weihnachtsgeschäft - E-Commerce könnte schon weiter sein

14.12.200516:26 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Fachgruppe veröffentlicht Empfehlungskatalog für Online-Händler

Der Arbeitskreis Vertrauen der Fachgruppe E-Commerce hat einen zwölf Punkte umfassenden Empfehlungskatalog veröffentlicht. Händlern dient der Katalog als Checkliste für die vertrauenswürdige Gestaltung ihres Online-Shops. Erst vor wenigen Wochen hatten Studien belegt, dass das Misstrauen unter denjenigen, die noch nicht online einkaufen immer noch relativ hoch ist. "Vertrauen ist nach wie vor die wichtigste Grundlage für den Online-Handel. Wer das nicht Ernst nimmt, verspielt viel Potenzial", so der Vorsitzende der Fachgruppe E-Commerce Roland Fesenmayr (OXID eSales GmbH). Nach Ansicht der beiden Autoren des Empfehlungskatalogs, den Arbeitskreisleitern Jean-Marc Noël (Trusted Shops GmbH) und Jan Pohle (Taylor Wessing), reichen oft schon einfache Maßnahmen, um Transparenz und damit Vertrauen zu erhöhen.



Düsseldorf, 14. Dezember 2005
Es ist ein einfacher Grundsatz: "Transparenz schafft Vertrauen". Und doch wird er im Online-Handel immer noch von vielen Anbietern nicht beherzigt. "Versteckte Kosten, unauffindbare AGBs, Vernachlässigung der Impressumspflicht, verbraucherunfreundliche Zahlverfahren - die Liste der aus Käufersicht unseriös wirkenden Verfehlungen ist mitunter lang", klagt Jan Pohle (Taylor Wessing). Dabei mangelt es den meisten Shops nur an Kleinigkeiten, um die Vertrauenswürdigkeit zu optimieren.

Shop-Betreiber müssen Vertrauen in Online-Handel stärken

Die Wirkung der genannten Verfehlungen ist indes groß: Obwohl immer mehr Menschen online kaufen, bleibt ein erhebliches Misstrauen gegenüber dem elektronischen Handel bestehen. So will rund ein Viertel der deutschen Onliner auch zukünftig nicht über das Internet einkaufen. Zwei Drittel dieser Gruppe begegnen dem Online-Handel mit Misstrauen, so eine aktuelle Studie von TNS Emnid. "Es liegt an den Shop-Betreibern, das Vertrauen in den Online-Handel weiter zu erhöhen", so Jean-Marc Noël (Trusted Shops), der gemeinsam mit Pohle einen fünfseitigen Empfehlungskatalog zur Förderung des Vertrauens in den E-Commerce erarbeitet hat.

Ergebnis einer Risiko-Analyse: Der Empfehlungskatalog

Vorausgegangen ist eine systematische Analyse der vorhandenen Risiken im E-Commerce.
Folgende vertrauensbildende Maßnahmen werden vom Arbeitskreis empfohlen und entsprechend kommentiert:

1. Anbieterkennzeichnung
2. Produktinformationen
3. Preistransparenz
4. Lieferbarkeit
5. Übersichtlichkeit des Bestellprozesses
6. Finanzielle Sicherheit
7. Technische Sicherheit
8. Datenschutz
9. Widerrufsrecht
10. Kundenservice
11. Kundenbewertungen
12. Gütesiegel

"Mit Hilfe der vertrauensbildenden Maßnahmen, die der Empfehlungskatalog enthält, sollen Online-Händler in die Lage versetzt werden, Vertrauen aufzubauen und zu erhalten" umschreibt Pohle das Hauptanliegen der neuen Veröffentlichung. "Aber auch für den Fall der Fälle haben wir Empfehlungen. So beschreibt der Katalog, wie in strittigen Fällen agiert werden sollte, damit verlorenes Vertrauen zurück gewonnen werden kann."

Fachgruppe liefert Rüstzeug für E-Commerce-Alltag

Der Katalog wird kontinuierlich erweitert und ergänzt. So sollen u.a. auch konkrete Beispiele geliefert werden, die das Vorgehen veranschaulichen. Auch ist auf diese Weise gewährleistet, dass neue, bisher noch unbekannte Risiken Berücksichtigung finden. "Online-Händler sollen wissen, dass sie in der Fachgruppe das notwendige Rüstzeug für ihren E-Commerce-Alltag erhalten", so der Vorsitzende Roland Fesenmayr (OXID eSales). In Kürze wird der Arbeitskreis Erfolgsfaktoren ebenfalls Praxishilfen in Form von Checklisten und Kriterienkatalogen veröffentlichen.


Kontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Christoph Salzig, Pressesprecher
Tel. 0211 600 456 -26, Fax: -33
mailto: E-Mail

Die Pressemitteilung zum Download finden Sie unter:
http://www.bvdw.org/ww/de/7_pub/aktuelles/pressemitteilungen.cfm

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Der BVDW ist Europas mitgliederstärkste Interessen- und Berufsvertretung der Digitalen Wirtschaft mit mehr als 940.000 Beschäftigten. Die rund 900 Mitglieder des BVDW sind in den Sektoren Internet- und Multimedia-Dienstleistungen, Softwareentwicklung und - handel, Systemhäuser, Zugangsplattformen, Online-Dienste und Internetangebote (E-Content, E-Commerce, E-Services) tätig. Er vertritt bundesweit insgesamt rund 1.500 Unternehmen* der Digitalen Wirtschaft in allen medien- und wirtschaftspolitischen Belangen.

Als der maßgebliche Berufsverband entwickelt der BVDW Aus- und Weiterbildungsmodelle (mit Zertifizierung zur Qualitätssicherung), Kalkulationsgrundlagen, Musterverträge und Handlungsempfehlungen für die neuen Tätigkeitsfelder. Seine Kernfunktion liegt neben der politischen Arbeit in seiner Leistung als Know-how-Pool, Austauschplattform und Anbieter von Serviceleistungen für seine Mitglieder.

Der BVDW bietet den wichtigsten Branchensegmenten in eigenständigen Fachgruppen zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Agenturen, Dienstleister, E-Commerce, E-Content/E-Services, Online-Vermarktung und Softwareindustrie ein umfassendes Inhalteangebot auf seiner Website (www.bvdw.org). Mit Foren, Mailinglisten, Votings und Downloads steht den Mitgliedern eine effektive Arbeitsplattform zur Verfügung. Die inhaltliche Arbeit wird in mehr als 20 Arbeitskreisen und Projektgruppen vorbereitet.

Als Ansprechpartner für Behörden, Presse und andere Branchenvertretungen ist es dem BVDW gelungen, eine starke Interessenvertretung zu schaffen, um dem Bereich der Interaktiven Medien ein für alle Marktteilnehmer ertragreiches Tätigkeitsfeld zu gewährleisten.

* BVDW-Mitglieder und die vom BVDW politisch vertretenen Unternehmen des Netzwerks der Digitalen Wirtschaft

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