(openPR) Lauf zwischen den Meeren gelingt nur mit viel Engagement, Organisation, Investitionen und Hilfsbereitschaft
Damp, 24. Mai 2013 Helfer sind die wichtigen Säulen einer Laufveranstaltung. Nicht anders beim „Lauf zwischen den Meeren“, der am 1. Juni an der Nordsee in Husum startet und in Damp an der Ostsee endet.
Rund 500 Helfer sind auch dieses Jahr im Einsatz. Davon zwölf freiwillige Feuerwehren aus den Orten an der Laufstrecke mit allein etwa insgesamt 150 Feuerwehrleuten, sowie Helfern der Johanniter für den Sanitätsdienst auf und vielen Polizeikräften aus den Kreisen über die gesamte Strecke. Aber auch am Start- und Zielort gibt es jede Menge fleißige Helferinnen und Helfer.
Die meisten der Helfer sind schon seit Jahren dabei, so dass Peter Brandt, Organisationskoordinator von „Zippel’s Läuferwelt“, ein bewährtes und verlässliches Team um sich weiß. Als vor acht Jahren der erste Lauf stattfand, waren 87 Staffelteams gemeldet. Dieses Jahr starten insgesamt 650 Teams, bestehend aus bis zu zehn Läufern. Ohne Spaß an der Freud’ läuft da gar nichts – die Helferinnen und Helfer genießen die wuselige Atmosphäre trotz der Arbeit und sind immer wieder gerne mit dabei. „Ich bin zwar Nicht-Sportler“, sagt Andreas Flügge von der Feuerwehr in Gammelby, „finde die Veranstaltung aber dennoch gut. Sie ist ein tolles Event für unser Dorf, das Helfen macht Spaß und dass wir helfen, ist für uns selbstverständlich. Außerdem ist es eine Form der Eigenwerbung, wenn wir als freundliche Feuerwehr dort auftreten und unterstützend tätig sind.“ Michael Girndt von der Feuerwehr Hollingstedt kann dieser Aussage nur zustimmen. Auch er sieht in solchen Veranstaltungen eine gute Gelegenheit, auf die Feuerwehr aufmerksam zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen.
Die Zusammenarbeit mit den Organisatoren des „Lauf zwischen den Meeren“ verläuft laut Flügge und Girndt problemlos. Je nach Standort übernehmen die Feuerwehren die Parkplatzeinweisung, sorgen für die Sicherheit der Läufer und üben die Verkehrsaufsicht aus. Ihre Teilnahme ist freiwillig, wird aber pro eingesetzte Person vergütet.
„Zippel’s Läuferwelt“ stellt mit circa 150 – zum Teil nur für den Lauf eingestellten – Mitarbeitern den nächsten großen Helferanteil, dicht gefolgt vom Ostsee Resort Damp, das an diesem Tag mit über 100 Mitarbeitern und Aushilfen die Veranstaltung ebenfalls tatkräftig unterstützt.
Hinzu kommen noch die Fahrer der 19 Busse, die im Einsatz auf der Strecke sind, um die Teilnehmer zu transportieren. Nicht zu vergessen die Fahrer, die mit Lkws für den Auf- und Abbau der Getränke und der Verpflegung an den Wechselpunkten sorgen oder die Verkehrsschilder auf der Strecke laut Anordnung der Ordnungsbehörden verteilen. Weitere fünf Sprinter übernehmen auf der gesamten Strecke den Kleidertransport der Teilnehmer von Wechselpunkt zu Wechselpunkt.
Alles in allem sind 19 KVG-Busse, sieben Lkw und fünf Sprinter an dem Tag im Einsatz. Auf insgesamt rund 14.000 Kilometer Fahrleistung kommen das Organisationsteam und seine Helfer rund um die Veranstaltung.
Einen Tag vor der Veranstaltung findet im Läuferzelt in Damp eine große Pasta-Party statt, bei der die Läufer dank einer Tonne Nudeln mit den notwendigen Kohlenhydraten versorgt werden. Die Getränkeversorgung der Läufer auf der Strecke erfolgt durch 750 Kisten Wasser und Iso-Getränken, was etwa 6.300 Litern entspricht. Für den schnellen Energieschub der Sportler stehen 100 Kisten mit insgesamt knapp 1.800 kg Bananen zur Verfügung.
Zeitnahme-Technik in Form von Antennen, Bildschirmen etc. sind eigens für den Lauf zehnfach – und somit für jede Station – angeschafft. 4.500 Meter gemietetes Absperrgitter ist auf der Strecke und in Damp aufgebaut. 100 mobile Toiletten sind ebenfalls angemietet und an der Strecke verteilt. Insgesamt 15 geliehene Umkleidezelte stehen an den Wechselpunkten den Läufern zur Verfügung. Rund 200 Schilder werden mit Richtungspfeilen zur Streckenführung nahezu jährlich neu produziert. 30 Müllcontainer stehen für den Abtransport der Abfälle von Läufern und Zuschauern zur Verfügung. Für die Pasta-Party der Läufer und die After-Run-Veranstaltung wurde ein 3.250 Quadratmeter großes Zelt angemietet und in Damp aufgebaut.
Finanziert wird die gesamte Veranstaltung übrigens durch Startgelder. Sponsorengelder gibt es keine.
„Eine Veranstaltung wie der „Lauf zwischen den Meeren“ kann ohne die Unterstützung seiner Helfer gar nicht über die Bühne gehen“, so Brandt. „Ganz egal ob die Helfer an der Strecke, bei der Startunterlagenausgabe, beim Läuferbeutelpacken, bei der Verpflegung, im Start- bzw. Zielbereich, bei der Siegerehrung oder der After-Run-Party im Zelt zuständig sind: jeder einzelne Helfer ist eine maßgebliche Säule für den Erfolg der Veranstaltung. Und wir möchten an dieser Stelle gern mal ganz offiziell „Danke“ sagen.“










