(openPR) VIDICOLON NETZWERK ZUR SANFTEN DARMKREBSPRÄVENTION:
NEUES EINSATZGEBIET FÜR DIE PILLCAM JETZT AUCH IM DICKDARM /
LANS MEDICUM EINES DER AUSGEWÄHLTEN ZENTREN FÜR DIE BUNDESWEITE STARTPHASE
Die Kapselendoskopie hat sich in den letzten zehn Jahren zur Befundung des Dünndarms etabliert. Als Dickdarmdiagnostik, beispielsweise zur Darmkrebsvorsorge, wurde die Kapsel bisher jedoch noch nicht eingesetzt. Ab sofort ist die schonende Untersuchung mit der Pillcam auch für den Dickdarm möglich. Als eines der wenigen ausgewählten deutschen Zentren bietet der Lanserhof Hamburg seinen Patienten diese Untersuchung in Kooperation mit dem Facharztzentrum Eppendorf.
Mit diesem neuen Verfahren kann Menschen, die die Krebsprävention bisher aus Angst oder wegen eines überfüllten Terminkalenders gemieden haben, der Zugang erleichtert werden. Denn: Bei einer Wahrscheinlichkeit eines positiven Befundes von nur 20 Prozent gehen viele Deutsche nicht zur Darmspiegelung, da ihnen der Aufwand für dieses vermeintlich geringe Risiko zu hoch erscheint. „Auch für diese Zielgruppe ist die Kolonkapsel ein gutes Angebot. Denn ein invasiver Eingriff wird nur dann vorgenommen, wenn die Kapselkoloskopie ergeben hat, dass es einen behandlungsbedürftigen Befund, z.B. Polypen, gibt“, sagt Professor Andrea Morgner Miehlke, Gastroenterologin und Ärztliche Direktorin am Lanserhof Hamburg.
Bei der Kapselkoloskopie schluckt der Patient eine „Pillcam“, die etwa so groß ist wie ein Gummibärchen. In ihr verbergen sich zwei High-Tech-Kameras, die auf dem Weg durch den Darm die Beschaffenheit und Struktur des Dickdarms dokumentieren. Was jedoch bei einer klassischen Darmspiegelung unter anderem durch die empfohlene „Schlafspritze“ zeitaufwendig ist und häufig als unangenehm empfunden wird, kann mit der Kapselkoloskopie unbemerkt im Alltag erledigt werden. Der Patient muss lediglich nach einer Vorbereitung durch das Trinken einer bestimmten Flüssigkeitsmenge zur Darmentleerung einmal „verkabelt“ werden. Dabei wird an einem Sensorgürtel ein Aufzeichnungsgerät platziert. Nach dem Schlucken der Kapsel werden hier die Videodaten aufgezeichnet. Eine ärztliche Aufsicht während dieser Messphase ist nicht notwendig.
Mit einer speziellen Software werden anschließend die Daten ausgewertet und befundet. Ein ausführliches Diagnosegespräch schließt die Prozedur dann ab. Die Kosten für das neue Verfahren mit der Pillcam werden bislang von den Krankenkassen noch nicht übernommen. Insgesamt kostet die schonende Darmkrebsvorsorge 1.113 Euro – 700 Euro für die intelligente Kapsel und 400 Euro für die Befundung durch den Facharzt.
Fotos Lanserhof: http://www.lanserhof.com/presse/pressebilder.html
Fotos Pillcam: http://www.vidicolon.de/pressebilder.html














