Wiederaufbau des Berliner Schlosses verschieben
(openPR) 3. Juli 2003 - Zur heutigen parlamentarischen Debatte um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses erklaert der kulturpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Berliner Bundestagsabgeordnete Eckhardt Barthel:
Der Deutsche Bundestag hat vor einem Jahr den Wiederaufbau des Schlosses auf der Grundlage des Berichts einer internationalen Expertenkommission beschlossen. Da eine vorwiegend oeffentliche Nutzung geplant ist - aussereuropaeische Sammlung der Stiftung Preussischer Kulturbesitz, wissenschaftliche Sammlung der Humboldt- Universitaet, Teile der Zentral- und Landesbibliothek, an der unbedingt festgehalten werden sollte, stellt sich angesichts der derzeit mehr als angespannten Haushaltslage die Frage der Finanzierung. Benoetigt werden mindestens 700 Millionen Euro. Es wird aeusserst schwer sein, diese Gelder aufzubringen und darueber hinaus ihre Verwendung fuer den Bau eines Schlosses zu vermitteln. Wir sollten deshalb den Mut und die Ehrlichkeit aufbringen, den Wiederaufbau zu verschieben.
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:Gleichwohl ist es nicht laenger hinnehmbar, den Platz in der Mitte der Hauptstadt in dem derzeitigen scheusslichen Zustand zu belassen. Eine unkomplizierte und kostenguenstige Gestaltung des gesamten Areals sollte schnell realisiert werden. Das heisst: Abriss des Palastes der Republik und gaertnerische Gestaltung des gesamten Areals. Ein kleiner Central Park etwa.
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Dies hebt den Beschluss des Bundestages nicht auf, verschiebt aber dessen Umsetzung, bis fuer das gewuenschte Nutzungskonzept die noetige Finanzierung gesichert ist.
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