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Intelligenz unterschiedlichsten Grades: Zuviel Dummheit im Gymnasium

13.05.201314:29 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Intelligenz unterschiedlichsten Grades: Zuviel Dummheit im Gymnasium
Elsbeth Stern, Jürgen Guthke (Hrsg.): Perspektiven der Intelligenzforschung
Elsbeth Stern, Jürgen Guthke (Hrsg.): Perspektiven der Intelligenzforschung

(openPR) "Die meisten Gymnasiasten sind nur mittelmäßig begabt. Das ergibt sich zwangsläufig aus der Normalverteilung der Intelligenz. Sie können nicht so gut logisch denken oder sich in abstrakte Themen einarbeiten. Stattdessen sollen die Gymnasiasten nun irgendwelche Praktika machen. Da pervertiert sich das deutsche Schulsystem wieder einmal selbst," kritisiert die Intelligenzforscherin Prof. Dr. Elsbeth Stern (ETH Zürich) im Interview mit Spiegel-online und empfiehlt eine Gymnasialquote von 20 bis 25 Prozent jeden Jahrgangs - ausgewählt entsprechend der Intelligenz.

"Es gibt nun einmal erhebliche Unterschiede bei Intelligenz und Lernfähigkeit, viele davon sind genetisch vorbestimmt." Etwa 70 Prozent der Menschen verfügen über eine mittlere und jeweils etwa 15% über eine unter- oder überdurchschnittliche Intelligenz.

"Wir wissen heute, dass viele geistige Mechanismen, die wir für die Bewältigung unseres Alltags benötigen, auf relativ spezifischem Niveau im neuronalen System genetisch vorprogrammiert sind," formuliert die Psychologin in ihrem Fachbuch "Perspektiven der Intelligenzforschung". "In den letzten Jahren mehren sich die Belege, wonach nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern auch unser Denken und Problemlösen auf sehr spezifischer Ebene vorprogrammiert ist.

Dass im menschlichen Informationsverarbeitungssystem relativ komplexes angeborenes Wissen verankert ist, welches nur noch an die jeweilige Anforderungssituation angepasst werden muss, wird in der Linguistik spätestens seit Chomsky (1965) angenommen. Modulares Wissen manifestiert sich in Einschränkungen beim Lernen von Wörtern und bei der Konstruktion von Sätzen, die das Lernen steuern..."

In "Perspektiven der Intelligenzforschung" berichtet Stern ausführlich über Studienergebnisse, die zeigen, dass Menschen von Geburt an modulare Grundlagen numerischen und sprachlichen Wissens in sich tragen ... Die Gene geben die Richtung vor und das Tempo.

>> Elsbeth Stern, Jürgen Guthke (Hrsg.): Perspektiven der Intelligenzforschung. Pabst, Lengerich/Berlin, 270 Seiten

>> Elsbeth Stern, Aljoscha Neubauer: Intelligenz. Große Unterschiede und ihre Folgen. DVA, München, 304 Seiten

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