(openPR) „Ja, es stimmt. Wir sind an den Nebengebäuden des Krankenhauses interessiert!“ – äußert sich der geschäftsführende Vorstand der Kreisbau, Jens Kirschner zum Pressebericht der Hohenzollerischen Zeitung vom vergangenen Freitag. „Wir haben ein Konzept entwickelt, das eine Nutzung ohne wesentliche Vergrößerung der bestehenden Gebäude vorsieht“, so Kirschner weiter. „Auch eine weitere Bebauung des Grundstückes ist mittelfristig nicht geplant.“
Dabei handelt es sich um eine Vorgabe des Eigentümers. Die Übernahme des bestehenden Mietvertrages mit dem Sozialwerk ist selbstverständlich für die Kreisbau. „Wir dürfen aber auch noch nichts überstürzen“, beschwichtigt der Geschäftsführer, „das gesamte Areal ist von städtebaulicher Bedeutung. Das Planungsrecht liegt bei der Stadt mit der wir aber in enger Verbindung stehen und die Schritte auch gemeinsam abstimmen. Selbstverständlich hat die Stadt Hechingen auch ein Vorkaufsrecht. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Projekt sind schwierig. Aber die bisherigen Gespräche mit dem Landkreis und der Stadt Hechingen waren sehr gut“, so die optimistische Einschätzung von Jens Kirschner.
Das Konzept sieht weiter vor, dass die bisherige Wohnnutzung der Wohnheime beibehalten wird, auch wenn die Gebäude faktisch verbraucht sind. Bernd Golombiovsky, technischer Leiter bei der Kreisbau, erklärt: „Bis auf den Rohbau ist hier nichts mehr zu retten. Die Investitionen in die vorhandene Bausubstanz werden wegen des Rückbaus und der vermutlich mit Schadstoffen belasteten Fassade denen eines Neubaus entsprechen. Durch unsere langjährige Sanierungserfahrung sehen wir uns dennoch in der Lage die Gebäude vor dem Abbruch zu ret-ten und das Ensemble in seiner Art zu erhalten“.
Das Wohnungsangebot in Hechingen ist im Verhältnis zur Nachfrage derzeit knapp. Vor allem kleine Wohnungen sind gefragt. Das Kreisbaukonzept würde auch dieser Marktsituation positiv entgegenwirken. Die bisherigen Schwesternwohnheime sollen modernisiert und zu Mehrgenerationenwohnhäusern umgebaut werden. Die Ärzteappartements sollen saniert werden, voraussichtlich wird auch eine weitere Gästewohnungen geschaffen.










