(openPR) Berlin, 12.12.2005. Kuriose Ausflugsziele für abwechslungsreiche Ferientage hat das Internetportal www.museumsverzeichnis.de jetzt zusammengestellt. Hier finden sich nicht nur Auskünfte über praktisch alle 8.000 deutschen Museen, sondern auch eine Auswahl skurril-unterhaltsamer Ausstellungshäuser. So sind in der Rubrik »Bemerkenswertes« nicht nur die kleinsten, größten und ältesten Häuser verzeichnet, besonders ergiebig ist auch die Abteilung »Ausgefallenes«:
Ein inspirierender Ort ist das Lügenmuseum bei Kyritz an der Knatter im malerischen Schloss Gantikow. 1001 Gegenstände sind hier mit Licht- und Klanginstallationen in Szene gesetzt, dass sich die Balken biegen. Durch 360 Quadratmeter kann man sich in dem begehbaren Kunstwerk an der Nase herumführen lassen.
Freunde von kleinen Tieren kommen in Quedlinburg auf ihre Kosten. Das Holzwurm-Museum der berühmten Fachwerkstadt ist europaweit einmalig. Es illustriert eindrucksvoll die krümeligen Taten der kleinen Schädlinge. Sogar Termitenvölkern kann man hier bei ihrem unbarmherzigen Zerstörungsdrang zusehen.
Im Mittelpunkt des Muschelmuseums auf Spiekeroog steht eine Sammlung von mehr als 3.000 Muschel- und Schneckengehäusen aus allen Teilen der Welt. Bunte Farben, Formen und Muster lassen Besucher nicht nur staunen, sondern auch schmunzeln: Statt wissenschaftlicher Bezeichnungen tragen die Exponate nämlich fantasievolle Namen, sodass auch bei Kindern garantiert keine Langeweile aufkommt.
Familien sollten sich zudem die Kinder-Akademie in Fulda nicht entgehen lassen: Interaktive Objekte aus Kunst und Kultur, Naturwissenschaft und Technik regen den Entdeckergeist der kleinen Besucher an. Ausprobieren und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Einzigartig in Europa ist das begehbare Herz, das zentrale Ausstellungsobjekt der Kinder-Akademie. In dem naturgetreuen Modell des menschlichen Herzens können auch Erwachsene eine spannende Reise unternehmen. Weniger pädagogisch geht es dagegen im Foltermuseum in Rüdesheim zu. Besucher können hier Finsteres aus dem Mittelalter besichtigen und sich richtig schön gruseln.
Wer die Museumsbesuche vom Schreibtisch aus beginnen möchte, kann sofort mit der unglaublichen Zusammenstellung rein virtueller Museen starten: zum Beispiel im Orangenpapierchen- oder im Kotztütenmuseum…
Zusätzliche Informationen zu allen Ausflugszielen finden Internetnutzer unter der Adresse www.museumsverzeichnis.de. Kernstück der Webseite ist eine umfassende Datenbank. Dank der intelligenten Suchfunktionen, die auch die Suche nach Stichworten und Landkreisen ermöglichen, lässt sich ein mögliches Ausflugsziel sekundenschnell finden. Ein integrierter Routenplaner rundet das Angebot ab.
Das Deutsche Museumsverzeichnis ist ein Angebot der Deutschland24.de GmbH. Die Gesellschaft betreibt außerdem mehrere touristische Informationsportale sowie das Deutsche Theaterverzeichnis unter www.theaterverzeichnis.de.
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Albert E. Grünbeck
Deutsches Museumsverzeichnis
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