(openPR) München – Die Musikbranche befindet sich seit geraumer Zeit im Wandel. Wirklich kreative Antworten auf den Umbruch ließen bislang allerdings weitestgehend auf sich warten. Das Münchner Label kanoon records GmbH liefert nun ein revolutionäres Konzept das sich „Community Label“ nennt und Anfang Mai an den Start gehen wird.
Dahinter verbirgt sich eine ausgeklügelte Internet-Plattform, die A&R-Portal, Band-Fundgrube, Voting-Area und Shop zugleich ist und bei der der User bestimmt, welche Bands es schaffen und welche nicht. Mehr noch: der User selbst erfüllt hier die klassischen Funktionen des A&Rs, des Talent-Scouts und letztendlich sogar des Promoters!
In wenigen Worten lässt sich das Modell wie folgt erklären: Auf der Plattform www.kanoon-music.com können sich interessierte Musikfans als User anmelden – und das völlig kostenlos.
Und hier treten die User auch schon als Entscheider auf: ausgemachte Lieblingsbands können unterstützt werden, Inhalte wie Videos oder Songs beispielsweise auf Facebook geteilt – für alle Aktivitäten winken Credits, die wiederum im kanoon-eigenen Shop gegen Songdownloads eingelöst werden können. Mehr noch: In der Community selbst können sich User zu einem Promotionteam für Bands zusammenfinden und damit interaktiv in eine „Guerilla-Promotion“ ziehen – auch dafür gibt es Credits. Es kann gechattet und auch den Musikern direkt eine Nachricht geschickt werden. Promo-Aktivitäten liegen hier zu einem großen Teil in den Händen der User direkt, so dass der User hier nicht nur sein PR-Talent unter Beweis stellen, sondern zudem selbst entscheiden kann, wer es würdig ist, unterstützt zu werden.
Weiter überträgt kanoon seinen Usern Entscheidungsgewalt über neue Plattenverträge. Die Mitarbeiter von kanoon records ziehen global von Musikkonferenz zu Musikkonferenz, um den Usern ständig einen Pool an spannendsten Bands vorstellen zu können. Welche davon letztendlich unter Vertrag genommen werden entscheiden wiederum die User selbst.
Der User wird also zum A&R Manager und kann direkten Einfluss auf die Signing-Politik des Community Labels nehmen.?“Durch das frühe und direkte Einbinden der Musikkonsumenten in die Entscheidungsprozesse schaffen wir uns einige Vorteile“, weiß Labelgründer Max Rüdel; „insbesondere was die Marktforschung und natürlich die Promotion durch die User-Promotionteams auf der Plattform angeht.
Es wird eine sehr erfolgreiche und enge Symbiose zwischen kanoon und den Usern entstehen, wodurch auch unsere Künstler stark profitieren werden.“
Was das Musikgenre betrifft, so unterliegt man bei kanoon keinerlei Einschränkungen: von Indie, Rock, Pop, Heavy Metal, Electro, Singer/Songwriter oder Weltmusik – erlaubt ist, was gefällt.
In den ersten Wochen vor dem Sommer veröffentlicht das Community Label seine kürzlich gesignten Acts: „Senakah“ aus Irland, Útidúr aus Island, sowie die Norweger von The Danny Cannon Show.
Útidúr (spricht man "ooh - detour") sind eine achtköpfige Truppe aus Island, die uns derzeit mit ihrem mal fröhlichen, mal melacholisch-sphärischem Kammer-Pop verzaubert. Sie erinnern an Beirut und Calexico, ließen sich aber auch stark von Filmmusik inspirieren. Ihr Mini-Album „Detour“ und ihr re-released Album „This Mess We ´ve Made“ erscheinen am 3. Mai.
Senakah ist eine vierköpfige Band aus Irland, bestehend aus Sänger Rob Hope, Bassistin Yvonne Conaty, Schlagzeuger Daragh O’Loughlin und Gitarrist Brendan O’Gorman. Ihre Musik verbindet Gitarren-geladenen melodischen Pop mit modernem Rock. Ihr Album „Human Relations“ wird am 10. Mai veröffentlicht.
The Danny Cannon Show kommen aus dem norwegischen Bergen und sind echt skandinavische Sonnenscheingemüter. Die vier Jungs können rocken, und das nicht immer nur laut, sondern auch noch mit schönen Melodien, schöner Stimme und nörd-nördlichstem Leichtmut. Ihr Werk „Monster“ erscheint ebenfalls am 10. Mai.












